2222 Tage Geestland – 16 Ortschaften, ein Wir-Gefühl

Foto: Stadt Geestland

Lotse

2222 Tage Geestland – 16 Ortschaften, ein Wir-Gefühl

29. April 2021 // 11:05

Der 1. Januar 2015 ist für die Stadt Geestland ein besonderes Datum. An diesem Tag fusionierten die ehemalige Stadt Langen und die Samtgemeinde Bad Bederkesa zu einer gemeinsamen Stadt. Seitdem ist einiges passiert: Es wurde viel investiert in die kommunale Infrastruktur, große Bau- und Sanierungsprojekte wurden auf den Weg gebracht, eine Städtepartnerschaft mit Tozeur (Tunesien) geschlossen. Mittlerweile ist Geestland weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für seine nachhaltigen Bemühungen.

2017 gewann die Stadt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Was viele nicht wissen: Am 31. Januar 2021 „feierte“ die Stadt ein besonderes Jubiläum: 2222 Tage Geestland. Das nehmen wir zum Anlass und lassen Menschen zu Wort kommen, die sich mit unserer Stadt auf ganz besondere Weise verbunden fühlen. Sie sprechen mit uns heute, sechs Jahre nach der Fusion, über prägende Erlebnisse in unserer Stadtgeschichte.

Am 1. Januar 2015 entsteht durch die Fusion der Stadt Langen und der Samtgemeinde Bederkesa eine 356 Quadratmeter große und rund 32 000 Einwohner starke Stadt, die zehntgrößte Flächenkommune in Deutschland.David McAllister, Europaabgeordneter und ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident: „Es mag ein kleines Stück niedersächsische Kommunalgeschichte sein. Wer aber – wie wir Geestländer – einen Fusionsprozess aus eigener Anschauung kennt, weiß: Es ist ein großes Stück Geschichte für die betroffenen Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger! Zu dieser Geschichte konnte es kommen, weil die Menschen sowohl in der Samtgemeinde Bederkesa als auch in der Stadt Langen frühzeitig von der Sinnhaftigkeit und den positiven Effekten des Fusionsprozesses überzeugt werden konnten. Ziel war es, die neue Stadt zukunftsfähig aufzustellen und durch die Entschuldungshilfe des Landes den Gestaltungsspielraum vor Ort zu erhalten. Bereits am 7. November 2012, dem Tag, an dem der Niedersächsische Landtag das „Gesetz über die Neubildung der Stadt Geestland, Landkreis Cuxhaven“ ver­abschiedete, schrieb eine Tageszeitung aus Hannover: „Die neue Stadt wird ein Riese“. Heute wissen wir: Die Fusion war ein Erfolg. Unsere Stadt Geestland ist flächenmäßig ein Riese und sie steht als Einheit besser da, als die Stadt Langen und die Samtgemeinde Bederkesa es allein hätten schaffen können.“

Am 1. Januar 2015 entsteht durch die Fusion der Stadt Langen und der Samtgemeinde Bederkesa eine 356 Quadratmeter große und rund 32 000 Einwohner starke Stadt, die zehntgrößte Flächenkommune in Deutschland. David McAllister, Europaabgeordneter und ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident: „Es mag ein kleines Stück niedersächsische Kommunalgeschichte sein. Wer aber – wie wir Geestländer – einen Fusionsprozess aus eigener Anschauung kennt, weiß: Es ist ein großes Stück Geschichte für die betroffenen Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger! Zu dieser Geschichte konnte es kommen, weil die Menschen sowohl in der Samtgemeinde Bederkesa als auch in der Stadt Langen frühzeitig von der Sinnhaftigkeit und den positiven Effekten des Fusionsprozesses überzeugt werden konnten. Ziel war es, die neue Stadt zukunftsfähig aufzustellen und durch die Entschuldungshilfe des Landes den Gestaltungsspielraum vor Ort zu erhalten. Bereits am 7. November 2012, dem Tag, an dem der Niedersächsische Landtag das „Gesetz über die Neubildung der Stadt Geestland, Landkreis Cuxhaven“ ver­abschiedete, schrieb eine Tageszeitung aus Hannover: „Die neue Stadt wird ein Riese“. Heute wissen wir: Die Fusion war ein Erfolg. Unsere Stadt Geestland ist flächenmäßig ein Riese und sie steht als Einheit besser da, als die Stadt Langen und die Samtgemeinde Bederkesa es allein hätten schaffen können.“

Foto: Dominique HOMMEL

Am 8. Dezember 2017 wird Geestland mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2018 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Städte mittlerer Größe“ ausgezeichnet. Die vielfältigen Betätigungsfelder der Stadt und ihr Facettenreichtum in Sachen Nachhaltigkeit überzeugen die Jury.Claus Seebeck, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Geestland und Ortsbürgermeister in Flögeln: „Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis war ein absolutes Highlight in der noch so jungen Geschichte unserer Stadt Geestland. Rückwirkend betrachtet war und ist das Schönste an der Auszeichnung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis, dass er für uns als Stadt wie ein Antrieb wirkt, unseren Weg der Nachhaltigkeit unbeirrt weiterzugehen. Und der Preis ist die Bestätigung, dass Nachhaltigkeit nicht nur aus Umweltschutz bestehen darf, sondern eine kluge Kombination aus ökologischen, ökonomischen und sozial-relevanten Entscheidungen sein muss.“

Am 8. Dezember 2017 wird Geestland mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2018 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Städte mittlerer Größe“ ausgezeichnet. Die vielfältigen Betätigungsfelder der Stadt und ihr Facettenreichtum in Sachen Nachhaltigkeit überzeugen die Jury. Claus Seebeck, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Geestland und Ortsbürgermeister in Flögeln: „Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis war ein absolutes Highlight in der noch so jungen Geschichte unserer Stadt Geestland. Rückwirkend betrachtet war und ist das Schönste an der Auszeichnung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis, dass er für uns als Stadt wie ein Antrieb wirkt, unseren Weg der Nachhaltigkeit unbeirrt weiterzugehen. Und der Preis ist die Bestätigung, dass Nachhaltigkeit nicht nur aus Umweltschutz bestehen darf, sondern eine kluge Kombination aus ökologischen, ökonomischen und sozial-relevanten Entscheidungen sein muss.“

Im März 2020 wurde der erste Corona-Fall in Geestland bekannt. Noch im selben Monat verhängte die Bundesregierung den ersten Lockdown.Christine Sturmheit, SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Geestland: „Diese Pandemie stellt für jede Gemeinde eine besondere Herausforderung dar, weil wir alle diese Situation zum ersten Mal erleben und nur in der Rückschau sehen können, ob unsere Entscheidungen richtig gewesen sind. Da die Stadt Geestland aufgrund gemeinsamer politischer Entscheidungen finanziell solide aufgestellt ist, ist davon auszugehen, dass wir hinsichtlich unseres Haushaltes mit einem „blauen Auge“ aus der Krise kommen werden. Ich hoffe, dass alle aus dieser Pandemie lernen, etwas zufriedener mit dem Erreichten zu sein und dass die in der Pandemie wiederentdeckte Solidarität das Höher, Schneller, Weiter des Einzelnen ablösen wird.“

Im März 2020 wurde der erste Corona-Fall in Geestland bekannt. Noch im selben Monat verhängte die Bundesregierung den ersten Lockdown. Christine Sturmheit, SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Geestland: „Diese Pandemie stellt für jede Gemeinde eine besondere Herausforderung dar, weil wir alle diese Situation zum ersten Mal erleben und nur in der Rückschau sehen können, ob unsere Entscheidungen richtig gewesen sind. Da die Stadt Geestland aufgrund gemeinsamer politischer Entscheidungen finanziell solide aufgestellt ist, ist davon auszugehen, dass wir hinsichtlich unseres Haushaltes mit einem „blauen Auge“ aus der Krise kommen werden. Ich hoffe, dass alle aus dieser Pandemie lernen, etwas zufriedener mit dem Erreichten zu sein und dass die in der Pandemie wiederentdeckte Solidarität das Höher, Schneller, Weiter des Einzelnen ablösen wird.“

Die für den 21. Dezember 2020 geplante Ratssitzung musste aufgrund der Corona-Entwicklung leider ausfallen. Stattdessen wurden die Beschlüsse per Umlaufverfahren gefasst. Eine der wichtigsten Themen war der Haushalt. Mit einem Überschuss von rund 1,5 Millionen Euro hat die Stadt Geestland das Haushaltsjahr abgeschlossen – und das trotz einer Pandemie, die sich auf nahezu alle Lebensbereiche auswirkt.Thorsten Krüger, Bürgermeister der Stadt Geestland: „Wir haben unseren Zukunftsvertrag erfüllt, konnten unsere kommunale Infrastruktur erneuern und erweitern und uns für die Zukunft aufstellen. Auf diesem Erfolg dürfen wir uns jetzt aber nicht ausruhen. Wir haben es täglich mit neuen Herausforderungen zu tun und müssen stets am Ball bleiben. Die kommenden Monate und Jahre werden uns allen einiges abverlangen. Wir müssen uns mit den Folgen der Pandemie auseinandersetzen, auch und ganz besonders mit dem Klimaschutz, und dabei die Belastungen für Bürgerinnen und Bürger so klein wie möglich halten. Wenn ich mir anschaue, was wir in den vergangenen Jahren alles erreicht haben, bin ich aber zuversichtlich, dass wir das schaffen werden. Denn ich vertraue auf das starke Wir-Gefühl, das uns Geestländerinnen und Geestländer auszeichnet.“

Die für den 21. Dezember 2020 geplante Ratssitzung musste aufgrund der Corona-Entwicklung leider ausfallen. Stattdessen wurden die Beschlüsse per Umlaufverfahren gefasst. Eine der wichtigsten Themen war der Haushalt. Mit einem Überschuss von rund 1,5 Millionen Euro hat die Stadt Geestland das Haushaltsjahr abgeschlossen – und das trotz einer Pandemie, die sich auf nahezu alle Lebensbereiche auswirkt. Thorsten Krüger, Bürgermeister der Stadt Geestland: „Wir haben unseren Zukunftsvertrag erfüllt, konnten unsere kommunale Infrastruktur erneuern und erweitern und uns für die Zukunft aufstellen. Auf diesem Erfolg dürfen wir uns jetzt aber nicht ausruhen. Wir haben es täglich mit neuen Herausforderungen zu tun und müssen stets am Ball bleiben. Die kommenden Monate und Jahre werden uns allen einiges abverlangen. Wir müssen uns mit den Folgen der Pandemie auseinandersetzen, auch und ganz besonders mit dem Klimaschutz, und dabei die Belastungen für Bürgerinnen und Bürger so klein wie möglich halten. Wenn ich mir anschaue, was wir in den vergangenen Jahren alles erreicht haben, bin ich aber zuversichtlich, dass wir das schaffen werden. Denn ich vertraue auf das starke Wir-Gefühl, das uns Geestländerinnen und Geestländer auszeichnet.“

Foto: David Farcas, info@davidfarcas.co

Im Frühjahr 2021 pflanzt die Stadt Geestland insgesamt 33 000 Bäume,für jeden Einwohner einen Baum. So entsteht nicht nur ein großer CO2-Speicher, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für verschiedene Tiere und Pflanzen. Gepflanzt werden ausschließlich heimische Laubbäume und Sträucher. Es ist eines von vielen Projekten, mit denen Geestland seine nachhaltige Entwicklung weiter vorantreibt.Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Die Stadt Geestland hat sich nach der Fusion der Stadt Langen und der Samtgemeinde Bederkesa zu einer jungen und dynamischen Stadt entwickelt. Sie ist durch eine innovative und bürgernahe Politik geprägt und hat es geschafft in unserem Landkreis Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu werden. Für ihre Bürgerinnen und Bürger bietet sie eine sehr hohe Lebensqualität. Sie verbindet erfolgreich Tradition und Moderne und hat sich zu einer Perle des Cuxlandes entwickelt. Für die Zukunft Geestlands wünsche ich mir weiterhin eine so erfolgreiche Entwicklung, mit kreativen Menschen, die ihre Stadt und Heimat zukunftssicher gestalten wollen.“auszeichnet.“

Im Frühjahr 2021 pflanzt die Stadt Geestland insgesamt 33 000 Bäume, für jeden Einwohner einen Baum. So entsteht nicht nur ein großer CO2-Speicher, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für verschiedene Tiere und Pflanzen. Gepflanzt werden ausschließlich heimische Laubbäume und Sträucher. Es ist eines von vielen Projekten, mit denen Geestland seine nachhaltige Entwicklung weiter vorantreibt. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Die Stadt Geestland hat sich nach der Fusion der Stadt Langen und der Samtgemeinde Bederkesa zu einer jungen und dynamischen Stadt entwickelt. Sie ist durch eine innovative und bürgernahe Politik geprägt und hat es geschafft in unserem Landkreis Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu werden. Für ihre Bürgerinnen und Bürger bietet sie eine sehr hohe Lebensqualität. Sie verbindet erfolgreich Tradition und Moderne und hat sich zu einer Perle des Cuxlandes entwickelt. Für die Zukunft Geestlands wünsche ich mir weiterhin eine so erfolgreiche Entwicklung, mit kreativen Menschen, die ihre Stadt und Heimat zukunftssicher gestalten wollen.“auszeichnet.“

Foto: Carsten Baucke

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