Ehepaar Vockert auf ihrer Loggia

Das Ehepaar Vockert lebt im Handelshafen seinen ganz persönlichen, alternativen Wohntraum.

Foto: Kelling

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Bauen & Wohnen

Alternative Lebensform fürs Alter gesucht? Ehepaar zieht an den Handelshafen!

20. März 2020 // 00:00
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Wo wohnt man am besten im Alter? Diese Frage haben sich auch Astrid Vockert und ihr Mann Joachim gestellt. Sie zogen von Schiffdorf nach Bremerhaven, aus der Samtgemeinde in die Stadt. Eine echte alternative Lebensform? Die Immobilia-Redaktion hat nachgefragt.

Von Schiffdorf an den Handelshafen

Nach 20 Jahren in Schiffdorf, hätte das Ehepaar Vockert nicht gedacht, dass es noch einmal in Bremerhaven wohnen würde. Astrid Vockert, ehemalige niedersächsische Landespolitikerin, schüttelt schmunzelnd den Kopf: „Wir haben vorher neben dem Schiffdorfer Friedhof gewohnt. Ich hätte nicht gedacht, dass es noch ruhiger geht. Und nun erlebe ich das - mitten in Bremerhaven - das ist verrückt." Ihr Mann Joachim, pensionierter Finanzbeamte, sitzt neben ihr und nickt zustimmend. Die Frage nach dem Wohnen im Alter kam vor fünf Jahren auf. Beide hätten sich damals nicht vorstellen können, noch einmal umzuziehen. Nun wohnen sie in einem schmucken Neubau in der Köperstraße - mit Blick auf den Handelshafen.

Wie wir wohnen wollen - eine alternative Lebensform

Astrid Vockert wurde in Sellstedt geboren. 27 Jahre war sie für die CDU im Landtag tätig, zehn davon als Vizepräsidentin. Sie erzählt: „Wir haben vorher in einem Dreifamilienhaus gewohnt. Als einzige Eigentümer waren wir quasi zuständig für alles von der Glühbirne im Keller über die Weißdornhecke und den großen Garten bis zum Winterdienst. Das war sehr viel Arbeit für meinen Mann, weil Garten nichts für mich ist." Eine alternative Lebensform sollte her. Nach dem freiwilligen Ausstieg aus der Politik genießt sie nun das neue Kapitel: Ihr Schreibtisch im Arbeitszimmer ist jetzt nicht mehr der Ort ausgefeilter politischer Strategien. Stattdessen entstehen hier liebevoll gestaltete Geschenke für Freunde, für die sie oft stundenlang bastelt und im Internet recherchiert.

Ehepaar Vockert vor ihrem neuen Zuhause

Astrid und Joachim Vockert sind glücklich mit ihrem neuen Zuhause.

Foto: Kelling

Kurze Wege im Alter

„Wir haben uns gefragt, was brauchen wir, wenn wir älter werden: Wo ist der Zahnarzt, welche Infrastruktur haben und brauchen wir jetzt und wenn wir älter sind“, sagt Joachim Vockert. Er ist 66, seine Frau 62. Beide sind immer gerne Auto gefahren. Aber ihr Blick geht in die Zukunft: Beizeiten schauen, wenn man noch geistig und körperlich fit ist, wie man das Leben angenehm gestalten kann, mit kurzen Wegen.

Toller Ausblick

„Eigentlich wolltest Du nicht wieder zurück nach Bremerhaven“, erzählt Astrid Vockert und legt die Hand aufs Knie ihres Mannes. Der nickt und erzählt, dass sie sich 1975 kennengelernt haben. Im Jahr darauf, unweit ihres jetzigen Zuhauses, wohnten sie erstmals gemeinsam. In ihrer jetzigen Wohnung ist alles barrierefrei und die Vockerts haben zwei Aussichten: Entweder auf die Krippe an der Ecke oder auf den Handelshafen. Dort plätschert das Wasser sanft und ein paar Enten durchbrechen gelegentlich quakend die Stille. Dreimal am Tag bringt das Hafenrundfahrtschiff MS Dorsch Touristen – den Text des Dampferkapitäns können die Vockerts schon mitsprechen, so oft und gerne sitzen sie in ihrer windgeschützten, oft sonnigen Loggia.

Demnächst mehr Radfahren

Seit dem Einzug am 14. Mai haben die beiden schon zahlreiche Spaziergänge gemacht. Sie lieben den Geestemünder Wochenmarkt und schätzen die kurzen Wege zum Arzt und zum Einkaufen, das Mittendrin sein und trotzdem Ruhe haben. Das Autofahren ist weniger geworden, der Zweitwagen kommt bald weg. Schon immer haben die Vockerts so viel wie möglich ihrer 40 gemeinsamen Ehejahre gemeinsam verbracht. Aber geradelt sind sie noch nie zusammen. Heute erzählt Astrid Vockert begeistert: „Wir haben uns Fahrräder bestellt.“ Sie muss schmunzeln, als ihr Mann ergänzt, er habe auf ein E-Bike bestanden. Stressig, nein stressig soll es nicht werden. Da sind sich beide einig.

Menschen, die älter werden, schauen sich nach Wohnalternativen um. Junge Menschen suchen nach Bauplätzen für das erste Eigenheim. Das Thema Bauen und Wohnen beschäftigt viele. Mehr Informationen hierzu können auf der Facebookseite der Immobilia gefunden werden.

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