Die Verunsicherung ist spürbar. Was tun mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca?

Die Verunsicherung ist spürbar. Was tun mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca?

Foto: picture alliance/dpa/AP

Deutschland und die Welt

Astrazeneca: Kritik an Impfstopp - Venezuela sagt Nein

16. März 2021 // 07:51

Mediziner und Gesundheitsexperten in Deutschland kritisieren das Aussetzen der Impfungen mit Astrazeneca.

Impfstopp müsse man kritisch hinterfragen

Der Pandemiebeauftragte des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, Christoph Spinner, sieht das Aussetzen der Impfungen mit dem Astrazeneca-Produkt kritisch. Sicherheit stehe zwar an oberster Stelle. Ob man die Impfung hätte aussetzen müssen, könne man zumindest hinterfragen, sagte der Oberarzt des Universitätsklinikums.

Auch Italien, Spanien und Frankreich stoppen Impfungen mit Astrazeneca

Deutschland hatte am Montag Impfungen mit dem Mittel von Astrazeneca vorsorglich ausgesetzt. Auch die Niederlande, Italien, Spanien und Frankreich stoppten die Impfungen mit dem britischen Wirkstoff.

Grünen-Experte übt Kritik

Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen kritisierte das vorläufige Aussetzen der Impfungen ebenfalls. Der Stopp auf Basis geringer Fallzahlen sei angesichts der dritten Corona-Welle fahrlässig, sagte der Bundestagsabgeordnete mit Blick auf sieben gemeldete Fälle von Blutgerinnseln nach 1,6 Millionen Impfungen mit Astrazeneca.

Venezuela sagt Nein zu Astrazeneca

Venezuela kündigte derweil an, den Corona-Impfstoff von Astrazeneca nicht zu genehmigen. „Die Vizepräsidentin Delcy Rodríguez hat mitgeteilt, dass Venezuela aufgrund der nachteiligen Auswirkungen in der Welt keine Erlaubnis für die Verwendung des Impfstoffs von Astrazeneca erteilen wird“, hieß es.

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