Wochenlang im Homeoffice aufeinander hängen und kein Ausgleich durch Freunde oder Hobbys - für viele Paaren wird der Lockdown zur Zerreißprobe.

Wochenlang im Homeoffice aufeinander hängen und kein Ausgleich durch Freunde oder Hobbys - für viele Paaren wird der Lockdown zur Zerreißprobe.

Foto: Sinitta Leunen/ Unsplash

Deutschland und die Welt

Darum streiten Paare im Lockdown häufiger

18. Dezember 2020 // 15:00

Der Münchener Psychologe Jens Corssen erklärt im NORD|ERLESEN-Interview, warum Corona die Beziehungen belastet und was man dagegen tun kann.

In wiefern hat die Corona-Krise Paarbeziehungen verändert?

“Vor allem während des Lockdowns und im Homeoffice sind die Beziehungen durch zu viel Nähe belastet. Die meisten Menschen leben als soziale Wesen grundsätzlich gerne zusammen. Rein biologisch gibt es aber auch ein Bedürfnis nach Distanz, weil das fürs Überleben notwendig ist.

Selbst Stichlinge wehren sich, wenn man ihnen zu nahe kommt. Wenn wir viel zusammen sind und keinen Ausgleich haben, kann es passieren, dass wir unbewusst in einen Überlebenskampf geraten und auf den Partner verbal einschlagen.“

Welche Verhaltensweisen ungesund für eine Beziehung sind und wie wir mit Persönlichkeitsentwicklung unsere Liebe retten können, lest ihr im kompletten Interview bei NORD|ERLESEN.

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