Eheleute Gövert auf der neuen Terrasse

Drinnen und draußen haben die Eheleute Gövert Vieles verändert, um es sich so richtig gemütlich zu machen.

Foto: KELLING

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Ein Traum - Wie lange ein Haus hält

12. März 2021 // 00:00
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Sabine und Jörg Gövert haben sich den Traum vom Haus erfüllt und in Buschkämpen ein schönes Zuhause gefunden. Sie wissen: Ein Haus ist niemals fertig – es gibt immer was zu tun.

Alles hat seine Zeit

Irgendwann ist die Lieblingskette hinüber, die Spülmaschine ein wirtschaftlicher Totalschaden und die Kuscheldecke ein Fall für die Altkleidersammlung. Alles besteht, wie’s scheint, nur eine bestimmte Zeit. Aber wie lange „hält“ ein Haus? IMMOBILIA hat bei Sabine und Jörg Gövert nachgefragt: 2008 haben sich die beiden ein Haus gekauft, im schönen Leher Ortsteil Buschkämpen. Beim Hausbesuch erzählen die beiden, warum ein Haus niemals fertig ist.

Sonne heizt auch im Winter

Die Sonne meint es gut an diesem Oktober-Nachmittag: „Manchmal, selbst im Winter, heizt sich der Kaltwintergarten so sehr auf, das spüren wir sogar im Haus“, erzählt Sabine Gövert, während die Labrador-Hündin Nala zielsicher einen Liegeplatz mitten in der Sonne ansteuert. „Aber ohne den“, meint ihr Mann Jörg und zeigt auf den Glasanbau, „können Sie hier manchmal nicht sitzen, das ist wie im Windkanal, vom Winde verweht“, sagt er und lacht. Die Göverts fühlen sich spürbar wohl in ihrem Haus, ein kleines Idyll in Lehe mit prima Nachbarn rundherum.

Aus Cloppenburg an die Weser

Vor zwölf Jahren haben sie das Haus gekauft. 900 Quadratmeter Grundstück, viel Grün, eine kleine Oase zum Ausruhen, Entspannen, Zurückziehen, zum Kraft tanken. „Alles, was man braucht, ist im Erdgeschoss. Das war uns wichtig, weil wir von Anfang an Barrierefreiheit im Kopf hatten“, erzählt der 56-Jährige. „Wir hatten lange eine schöne Altbauwohnung“, so Sabine Gövert. Kostentechnisch stehen sie nun aber bei gleicher Wohnfläche erheblich besser da. Beide haben sich auf den ersten Blick in die Immobilie verliebt. So auch Nala, die das Gespräch mit wachem Hundeblick verfolgt.

Terrakotta-Fliesen leidgesehen

Ein Haus, eine Liebe auf den ersten Blick. Was aber nichts daran änderte, „dass wir irgendwann die Terrakotta-Fliesen mit der für damals typischen Bordüre nicht mehr sehen konnten“, sagt Jörg Gövert und seine Frau nickt zustimmend. Auch in der Küche musste der Boden erneuert werden – und dabei kam zum Vorschein, dass von der Zimmertür bis zum Fenster ein Gefälle von zwölf Zentimetern bestand, das zunächst ausgeglichen werden musste: „Wir sind ja hier im Moorgebiet. Das Haus ist zwar sehr solide gegründet, der Erbauer hat ein ordentliches Fundament gesetzt. Aber trotzdem mussten wir das tun“, beschreibt Jörg Gövert die Situation. Positiv überrascht waren sie über die verschiedenen Möglichkeiten, die mittlerweile angeboten werden. „Wir hatten große Bedenken davor, die Fliesen zu entfernen – das ist heute nicht mehr unbedingt notwendig, wenn die Böden erneuert werden“, so die gebürtige Bremerhavenerin.

Unerwartetes Gefälle

Mit der neuen Küche und weißen Türen im Erdgeschoss kam auch neue Elektrik und die Fensterbänke wurden heruntergesetzt. Ein anderer Boden, hochwertiges Design-Vinyl, und dezente Fliesen für die Terrasse rundeten die Renovierung ab. Schlanke vier Wochen Bauzeit hatten die beiden geplant – am Ende ist es auch wegen des unerwarteten Gefälles in der Küche etwas mehr geworden. Als der Kaltwintergarten ans Haus kam, stellte sich heraus, dass die stete Windlast der Markise so zugesetzt hatte, dass der Sturz neu aufgemauert werden musste. „Und hier und da ergab sich ein Feuchtigkeitsproblem, das wir gleich mitbeseitigt haben“, erzählt Sabine Gövert.

Selbst mit angepackt

Und „wir“ ist wörtlich gemeint: Beide haben zusammen mit Freunden, hilfsbereiten Nachbarn und natürlich auch Handwerkern geschafft. „Beim Einbringen der Ausgleichsmasse“, erinnert sich der 56-Jährige schmunzelnd, „hat der eine aufgeschüttet und der andere verschoben – Partnerarbeit eben.“ Als nächstes steht die Heizung an und auch die Bäder brauchen neuen Schwung. Dann, so die Göverts, ist erstmal Ruhe.

Nicht am Euro sparen

Wie lange ein Haus „hält“, das lässt sich so pauschal nicht sagen – es kommt natürlich auf viele Faktoren an. Sabine Gövert rät, grundsätzlich auf die Qualität des eingesetzten Materials zu achten, als am Material zu sparen– das räche sich später bitter. Und sie bricht eine Lanze für den Fachhandel: „Wir wurden dort tipp-topp beraten und haben, als wir merkten, dass wir beim Boden zu knapp kalkuliert hatten, ganz schnell Nachschub bekommen. Auch beim Preis waren wir positiv überrascht.“

Regelmäßige Investitionen

Die Entscheidung für das eigene Haus haben die Eheleute nicht bereut. Und beiden war klar: Wer ein Haus kauft, bezahlt mit dem Kaufpreis nur die eine Hälfte – regelmäßige Investitionen gehören dazu. Manchmal gibt der Geschmack den Takt der Erneuerung vor, mal die Stromrechnung. Wer ein Haus hat, bleibt am besten in Bewegung und kümmert sich um die einzelnen Bestandteile. Weil alles seine Zeit hat. So wie die anderen Dinge, die unser Leben besonders sein lassen.

Wie lange ein Haus hält

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„Wir hatten lange eine schöne Altbauwohnung“
„Wir hatten lange eine schöne Altbauwohnung“

© KELLING

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Mit einem neuen Boden und einer komplett neu gestalteten Küche haben sich die Gö...
Mit einem neuen Boden und einer komplett neu gestalteten Küche haben sich die Göverts einen kleinen Traum erfüllt.

© KELLING

Terrakotta-Fliesen in blau und beige – da musste was Neues her.
Terrakotta-Fliesen in blau und beige – da musste was Neues her.

© Gövert

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