Frau bei Gartenarbeit

In der Sonne im heimischen Grün zu arbeiten, macht besonders viel Spaß.

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Garten

Gartentipps fürs Frühjahr!

24. April 2020 // 00:00
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Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, summende Bienen: Der Frühling ist da - und er zeigt sich momentan von seiner schönsten Seite! Damit er auch in euer heimisches Grün einziehen kann, hat die Immobilia für euch ein paar Gartentipps zusammengestellt.

Frühjahrsputz für Haus & Garten

Wer ein eigenes Haus mit Garten hat, kennt es: Nach dem Putz, ist vor dem Putz. Denn neben dem Großreinemachen rund ums Haus, fordert auch die Natur ihr Recht. Doch während der Frühjahrsputz mit Staubwischen und Fensterputzen für die meisten eher eine unliebsame Tätigkeit darstellt, ist der Arbeitseinsatz im Garten oft mit großer Freude verbunden. Besonders, wenn die Gartenarbeit bei Sonnenschein und blauem Himmel ausgeführt werden kann - Bienen- und Vogelmelodien inklusive! Und der Frühjahrputz lohnt sich: Er sorgt dafür, dass das heimische Grün das ganze Jahr zur ganz privaten Oase wird. Hier lest ihr, was ihr hierfür im Frühjahr tun müsst und welche Gartentipps euch dabei helfen können.

Gartenarbeit im Frühjahr

Mit vereinten Kräften kann der heimische Garten frühlingfit gestaltet werden.

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Rasenmäher

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Heckenschnitt

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Gartentipps für Stauden und Ziergräser

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen das Frühjahr ankündigen, sorgen munter sprießende Frühblüher im Beet bei vielen für Begeisterung. Besonders bei Gartenfreunden steigt nun die Lust, die ersten Arbeiten im Garten zu erledigen. Dabei lohnt ein Blick ins Staudenbeet: Wenn die Stauden noch nicht zurückgeschnitten wurden, sollten jetzt die brauen Stängel in Bodennähe abgeschnitten oder abgerissen werden. Vorsicht gilt bei allen Ziergräser: Sie werden immer eine Hand breit über dem Boden abgeschnitten, um junge Triebe nicht zu verletzen.

Umgraben ist kein Muss mehr

Früher galt das Umgraben der Beete im Frühjahr für viele Gärtner als ein Muss. Heute sehen das viele Fachleute anders - zumindest bei schon einmal genutzten Böden. Warum? Weil sich rund zehn Milliarden Mikroorganismen in einem Liter Boden befinden: Sie sorgen für wichtige Prozesse im Gartenboden und brauchen ein bestimmt temperiertes und feuchtes Milieu in den unterschiedlichen Bodenschichten. Durch ein Umgraben gerät diese Struktur durcheinander. Die Folge: Mikroorganismen leiden und sterben ab. Ganz nebenbei kommen durch das Umgraben Unkrautsamen an die Oberfläche und keimen. Experten raten deshalb, nur dann zum Spaten zu greifen, wenn ein bisher nicht genutzter Gartenteil neu bepflanzt oder eingesät werden soll.

Achtung, Wurzelwerk!

Ausnahmen bestätigen die Regel: Nach dem Winter sehnen sich - trotz des oben beschriebenen Prozesses - viele durch die Witterung verdichtete Gartenböden danach, aufgelockert zu werden. Besonders behutsam geht dies mit einem sogenannten Sauzahn. Mit diesem können Kompost oder Gesteinsmehle, die den Boden aufbessern, leicht eingearbeitet werden. Aber Vorsicht: Ihr dürft dabei nicht das Wurzelwerk bodendeckender Stauden, wie Frauenmantel oder Varianten des Storchenschnabels, beschädigen! Sonst wird ihr Wachstum gebremst und sie werden anfälliger für Krankheiten oder Schädlingsbefall.

So düngst du richtig

"Wann und wie dünge ich meine Gartenpflanzen richtig?" - Diese Frage hat sich wohl fast jeder Hobbygärtner schon einmal gestellt. Die Antwort ist: Der richtige Zeitpunkt, um die Gartenpflanzen zu düngen, ist das Frühjahr! Nur so kann man seine Pflanzen ausreichend und ausgewogen mit Nährstoffen für das ganze Jahr versorgen. Unter den organischen Düngern sind Hornspäne sehr beliebt, weil sie Stickstofflieferanten sind. Für die Pflanzengesundheit und für prächtige Blüten sind jedoch darüber hinaus Phosphor, Kalium und Spurenelemente unverzichtbar – in Gesteinsmehl ist letzteres ausreichend vorhanden. Auch mit Kompost macht man nichts falsch. Der Universaldünger liefert richtig angesetzt alles, was Pflanzen brauchen. Als Faustformel für die Ausbringung gilt: Pro Quadratmeter etwa zwei bis drei Liter Kompost. Damit kommen beispielsweise Kräuter gut klar. Wer allerdings seine Fläche mit sogenannten Starkzehrern, wie beispielsweise Kartoffeln oder Kohl besetzt, darf gut das Doppelte verwenden.

Ist mein Boden zu sauer?

Wenn im Garten Moos stark verbreitet ist, gilt das als Indiz für einen zu sauren Boden. Hier empfiehlt es sich, die verkrustete Oberfläche leicht aufzuarbeiten und Gesteinsmehle einzubringen. Nur wenn der pH-Wert im Boden exakt als zu sauer bestimmt wurde, sollte mit Kalk gearbeitet werden! In der Regel ist das nach Auffassung von Gartenexperten jedoch nicht notwendig, weil die meisten Gartenböden diesbezüglich ausreichend angereichert sind.

Experten empfehlen

Wer Rosen im Garten hat, sollte im Frühjahr gut hinschauen: Gibt es braune Stellen an der Gehölz-Oberfläche, die teils auch schon aufreißt, sollte mutig bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Ansonsten droht, dass sich Holzkrankheiten weiter ausbreiten. Gartenexperten empfehlen, auch trockene Blätter abzusammeln und im Hausmüll zu entsorgen. Damit wird verhindert, dass sich Pilzkrankheiten vermehren und die Rose auch im nächsten Jahr wieder ihre volle Blütenpracht zeigen kann!

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