Paar sitzt mit Baby auf dem Sofa

Mit der eigenen kleinen Familie einmal im Traumhaus wohnen, das wünschen sich viele.

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Bauen & Wohnen

Familienzeit im Traumhaus? Mit dieser Checkliste klappt es sicher!

15. Mai 2020 // 00:00
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Viele wünschen sich, einmal ein Eigenheim zu besitzen, in dem man eine tolle Familienzeit verbringen kann. Das bestätigt auch die LBS-Analyse „Markt für Wohn-Immobilien“. Wer sich den Wunsch vom Traumhaus erfüllen möchte, steht früher oder später vor der Entscheidung: gebraucht kaufen oder doch lieber neu bauen? Beide Optionen bieten individuelle Vorzüge. Welche das sind und worauf es bei der Entscheidung ankommt, hat die Immobilia zusammengefasst.

Gründlich informieren und Vertragspartner checken

Das Wohngebiet ist erschlossen, die Einkaufsmöglichkeiten liegen gleich in der Nähe und zur Schule oder zum Kindergarten ist es auch nicht weit: Viele Käufer reizt an Bestandsimmobilien vor allem die schon gut ausgebaute Infrastruktur. Nicht weniger relevant: Interessierte Käufer können sich schon im Vorfeld ein genaues Bild von ihrem möglichen Zuhause machen. Besonders positiv fällt daher auch ins Gewicht, dass sie sich nicht nur auf Zeichnungen und Baupläne verlassen müssen. Sie können direkt abwägen: Gefallen die alten Fenster, die hohen Decken und die knarrenden Türen, oder bedeuten sie bloß viel Arbeit, Feuchtigkeit, Energiekosten und stehen der Familienzeit im Weg?

Paar freut sich über die Schlüssel zum Eigenheim

Ob gebraucht oder neu: Beim Erwerb des ersten Eigenheims ist die Euphorie grenzenlos!

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Gebraucht = preiswert?

Gebrauchte Immobilien sind in Deutschland deutlich günstiger als Neubauten. Was also außer des Charmes sonst noch für alt und gegen neu spricht, ist das Preisargument. Ob das immer so ist? Nicht unbedingt! „Je nach Baujahr und Zustand der Immobilie sollten Käufer zusätzliche Kosten für die Instandhaltung oder für die Modernisierungen von vornherein in die Finanzierung einkalkulieren. Etwa aufgrund energetischer Mindestanforderungen", rät Monika Grave von der LBS. Denn Altbaukäufer müssen ihr Gebäude innerhalb von zwei Jahren ab Kaufdatum auf den gültigen Standard der Energie­einsparverordnung (EnEV) bringen. Diese legt energetische Anforderungen an beheizte oder klimatisierte Gebäude fest.

Neu = teuer?

Ihr habt euch gegen eine Bestandsimmobilie und für einen Neubau entschieden, weil ihr bereits sehr genaue Vorstellungen von eurem zukünftigen Eigenheim habt? Damit seid ihr nicht alleine! Viele, die beim Projekt "Traumhaus" ihre eigenen Ideen verwirklichen möchten, denken eher über einen Neubau nach. Der Vorteil: Bauherren können Grundriss und bauliche Ausstattung genau auf die eigenen Wohnwünsche abstimmen. Zwar ist ein Neubau in der Regel teurer als die Anschaffung einer Gebrauchtimmobilie, doch dank einer energieeffizienten Bauweise mit modernen Baustoffen und neuester Sanitär- und Elektrotechnik bleiben laufenden Kosten niedrig. Auch größere Modernisierungsarbeiten fallen erst einmal nicht an. Das zahlt sich auf lange Sicht aus. Neu zu bauen bedeutet also nicht zwingend, teurer zu bauen.

Neubau

Eigene Vorstellungen zu Aussehen und Aufteilung von Räumen lassen sich bei einem Neubau gut umsetzen.

Foto: adobe.stock.com – 153888363 – js-photo

Traumhaus finanzieren: Ein-Drittel-Faustregel

Ob eure Wahl nun auf einen Alt- oder Neubau fällt, gebraucht oder neu, gekauft oder selbstgebaut ist: Die Finanzierung eurer Traumimmobilie sollte gut durchdacht sein. Grundsätzlich gilt folgende Faustregel: Ein Drittel Eigenkapital, ein Drittel Bauspar­darlehen, ein Drittel Annuitätendarlehen der Sparkasse. Dabei handeln viele Häuslebauer sehr weitsichtig und können für ihr Vorhaben bereits auf ein eigenes Grundstück zurückgreifen. Über 52 Prozent der Befragten aus einer Studie der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) gaben an, mit einem Generalunternehmer oder einem Generalübernehmer zu bauen. Nur noch gut zehn Prozent wählen als Vertrags­partner den Architekten.

Familienzeit genießen? Angebote gründlich checken!

Aber auch hier solltet ihr alles sorgfältig prüfen und Angebote und Anbieter genau unter die Lupe nehmen. Vergleicht lieber mehrere Hausanbieter, statt vorschnell eine Entscheidung zu treffen. Bereits die Qualität des Angebots und der Beratung gibt gute Hinweise darauf, wie seriös ein Anbieter tatsächlich ist. Was euch sonst noch helfen könnte? Ein Firmencheck mit Wirtschaftsauskunft, wie ihn zum Beispiel der BSB seinen Mitgliedern anbietet. Er verschafft Klarheit über die finanzielle ­Solidität eines Unternehmens. Vor Vertrags­abschluss ist es außerdem wichtig, den Bauvertrag sowie die Bau- und Leistungsbeschreibung einer gründlichen Prüfung zu unterziehen. Zu untersuchen gilt die Vollständigkeit des Angebots, des Zahlungs­plans oder wie exakt und verbindlich die angebotenen Leistungen umschrieben sind. Wertvoll ist zudem der Rat eines Fachanwaltes für Bau- und Architektenrecht. Er kann euch auf Schwachstellen und Ungenauig­keiten in Angeboten und Vertragswerken hinweisen.

Hilfe gibt's von Experten

Unabhängig davon, ob ihr ein Haus kaufen oder bauen wollt: Grundsätzlich gilt die Empfehlung, sich vor Abschluss eines Vertrags gründlich mit Inhalt und Objekt auseinanderzusetzen. „Lassen Sie sich von Experten beraten, bevor Sie etwas unterschreiben“, so Milena Holzapfel, Beraterin für Immobilien-Finanzierung bei der Weser-Elbe Sparkasse. Sie weist außerdem auf nützliche Anlaufstellen wie den BSB oder die regionalen Verbraucherberatungen hin, mit deren Hilfe die Familienzeit im eigenen Traumhaus näher rücken kann.

Paar bei der Hausplanung

Eine gründliche Auseinandersetzung mit Inhalt und Objekt vor dem Hauskauf bzw. -bau ist unabdingbar.

Foto: adobe.stock.com – 250593548 – Robert Kneschke

Darauf sollten Häuslebauer- und käufer u.a. achten

  • Sind Sie ausreichend versichert? (Bauherrenhaftpflicht etc.)
  • Ist die Baubeschreibung lückenlos?
  • Wer trägt die Erschließungskosten?
  • Vorsicht vor falscher Beurkundung
  • Halten Sie Termine ein (beispielsweise kann der Verkäufer bei Zahlungsverzug vom Vertrag zurücktreten etc.)
  • Achten Sie auf Mängel (Verkäufer muss Käufer über nicht erkennbare Mängel aufklären!)

Mehr Informationen zum Thema Bauen und Wohnen können auf der Facebookseite der Immobilia gewonnen werden.

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