Mädchen mit Huhn auf dem Arm

Im Gemüsebeet rumbutschern, Hühner füttern oer ein paar Erdbeeren naschen: Das Thema "Selbstversorgung" ist auch für Kinder ein echtes Abenteuer.

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Selbstversorgung für Einsteiger

17. Juli 2020 // 00:00
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Die Erdbeere ist süß, die Gurke knackig: Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt einfach lecker! Außerdem ist es gesund und ökologisch wertvoll. Dass man von dem, was man anbaut, auch leben kann, ist wirklich ein reizvoller Gedanke. Doch nur wer sät, kann auch ernten. Die Immobilia-Redaktion hat wertvolle Tipps für Einsteiger.

Gute Planung ist das A und O

Eine Selbstversorgung durch den eigenen Garten – vielleicht sogar mit einer kleinen Nutztierhaltung – ist mit viel Arbeit verbunden und muss gut geplant werden. Wer sich getrost als Gartenanfänger bezeichnen kann, sollte sich nicht zu viel vornehmen. Es ist wichtig, überschaubar anzufangen und sich zunächst gezielt auf ein paar wenige Obst- und Gemüsesorten festzulegen. Ratsam ist auch, die Beete großzügig anzulegen. Auf einer großen Fläche gestaltet sich die Pflege nämlich einfacher als auf einer zu kleinen. Darüber hinaus kann der Anbauplan im Laufe der Jahre immer erweitert werden.

Aussaat Jungpflanze

Beim Anpflanzen neuer Gemüse- und Obstsorten muss auf genügend Platz geachtet werden. Jungpflanzen gedeihen besser und die Pflege ist leichter.

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Was gedeiht wo gut? Schnelle Hilfe durch einen Saatkalender!

Da Obst und Gemüse verschiedene Ansprüche stellen, beispielsweise an die Pflege, ist es ratsam, die verfügbare Fläche aufzuteilen. Dabei freuen sich Gurken und Tomaten über ein lauschiges Plätzchen in einem kleinen Gewächshaus. Ein Saatkalender kann helfen, zu bestimmen, wann welche Sorten angebaut werden sollten. Vergessen Sie nicht im Vorfeld zu recherchieren, welche Gemüsesorten gut nebeneinander gedeihen und welche die Nachbarschaft zu bestimmten anderen Sorten eher verschmähen. Eine Pflanzskizze kann hier Gold wert sein.

Selbstversorgung: 150 Quadratmeter pro Person

Doch wie groß sollte die Fläche sein, die für den Anbau von Obst und Gemüse eingeplant werden sollte? Für eine nahezu vollständige Selbstversorgung gilt die Faustformel von 150 Quadratmetern pro erwachsener Person. Dabei nehmen allerdings schon Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln in etwa die Hälfte der Fläche in Anspruch. Wer seine Erdäpfel weiterhin einkaufen möchte, kommt auch mit 60 bis 80 Quadratmetern aus. Die Beete sollten dabei in Richtung Süden liegen, damit die Sonne die süßen Früchte verwöhnen kann. Doch auch hier muss genau geschaut werden: Wer mag die Sonne, wer liebt es eher schattig und vor allem, wie sieht die Bodenbeschaffenheit aus. Gemüse beispielsweise bevorzugt weder zu sandigen noch zu lehmigen Grund. Kompost kann helfen, den Boden aufzuwerten. Daher bei der Planung keinesfalls vergessen, einen Platz für den Komposthaufen vorzusehen.

Zwei Frauen im Gemüsebeet

In der Sonne oder im Schatten, sandiger oder lehmiger Boden? Gemeinsam gärtnern macht nicht nur Spaß, sondern bietet auch einen guten Austausch.

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Obstbäume brauchen viel Platz und Wasser

Ihr liebt Äpfel, Birnen und Pflaumen und plant, diese bald ganz bequem von Zuhause aus zu ernten? Dann solltet ihr bei der Pflanzung unbedingt auf genügend Platz achten. Denn wer gerne Obstbäume pflanzen möchte, sollte daran denken, dass aus einem Bäumchen mal ein ausgewachsener Baum werden will, der entsprechend Platz benötigen wird. Und nicht vergessen: Für gewöhnlich vergehen mehrere Jahre, bis die Bäume Früchte tragen. Und damit sie das auch wirklich tun, benötigen sie, wie natürlich auch der übrige Garten, vor allem Wasser. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Vor- und Nachteile, vor allem was die Kosten angeht, sollten gut überdacht werden. Beispielsweise wird so entschieden, ob die Bewässerung mit Hilfe von Regentonnen, einem Brunnensystem oder einer automatischen Bewässerungsanlage durch im Boden eingelassene Zisternen geschehen soll.

Mann schiebt Frau einer Schubkarre

Eine ausreichende Wasserversorgung ist für jeden Garten essentiell und sorgt im Sommer für die nötige Erfrischung - auch bei den Gärtnern selbst.

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Die richtige Lagerung

Wer reich ernten möchte, sollte bereits im Vorfeld darüber nachdenken, wie die Lebensmittel verarbeitet und eingelagert werden können. Überschüssige Erträge können auf die unterschiedlichsten Arten haltbar gemacht werden. Kräuter können zum Beispiel getrocknet oder eingefroren werden. Beeren schmecken ebenfalls aufgetaut lecker und sind in der Verarbeitung zu Marmelade und Saft ein tolles Geschenk. Auch an eingelagerten Kartoffeln und heimischen Äpfeln erfreuen sich die Lieben. Die Liste der Verarbeitungsmöglichkeiten scheint schier endlos. Das Internet liefert eine Fülle von Ideen. Doch auch wenn nun das Wasser im Munde zusammenläuft: Eine gute Planung ist das A und O für eine erfolgreiche Selbstversorgung.

Wie viel Autarkie passt zu mir?

Euch reizt die Vorstellung, freier und unabhängiger zu leben und ihr möchtet direkt loslegen? Da hat die Immobilia einen Tipp für die Selbstversorgung parat: Fangt mit kleinen Schritten an, damit ihr einen Testlauf starten und euch gegebenenfalls langsam umgewöhnen könnt.

  • Konzentriert euch zunächst auf einen Lebensbereich (Obst-/Gemüse-anbau, Energiegewinnung)
  • Befreit euch von unnützem Ballast
  • Hinterfragt geplante Anschaffungen
  • Tauscht das Auto gegen ein Fahrrad
  • Reduziert Müll auf ein Minimum

Mehr Informationen zum Thema Bauen und Wohnen können auf der Facebookseite der Immobilia gefunden werden.

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