AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ startet am 1. Mai.

AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ startet am 1. Mai.

Foto: AOK-Mediendienst

Lotse
Gesundheit

Sich und der Umwelt etwas Gutes tun

8. Mai 2021 // 13:41

Frühling, Sonne, blauer Himmel, die Vögel zwitschern – höchste Zeit, sich das Rad zu schnappen. Hier gibt es unter anderem Infos zur AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, zur „Helmkampagne“ und Radtouren in und um Bremerhaven.

Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“

Seit mehr als 19 Jahren heißt es im Sommer „Mit dem Rad zur Arbeit“. Wer bei der Aktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs mitmacht, tut Gutes: sich selbst und der Umwelt. Am 1. Mai geht’s wieder los.

Bundesweit haben allein im vergangenen Jahr 265.000 Frauen und Männer an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teilgenommen. Bei ihren Fahrten ins Büro, zum Geschäft oder aber – im Corona-Jahr 2020 – rund ums Homeoffice legten sie gemeinsam mehr als 48 Millionen Kilometer zurück und sparten dabei mehr als 9000 Tonnen CO₂ ein.

Land Bremen: Klein, aber oho

In Bremen läuft die Aktion in diesem Jahr zum 18. Mal, das kleinste Bundesland Deutschlands nimmt hierbei immer eine Sonderrolle ein. Denn gemessen an der Einwohnerzahl beteiligen sich in keinem anderen Bundesland mehr Menschen an der Aktion als in Bremen und Bremerhaven. Hier sattelten im vergangenen Jahr mehr als 7000 Frauen und Männer um. Sie legten addiert 1,3 Millionen Kilometer zurück und sparten so 257 Tonnen CO₂.

Umwelt und Gesundheit freuen sich

Wer das Rad im Aktionszeitraum von vier Monaten 20 mal für die Fahrt zur Arbeit nutzt, hat die Chance auf einen von vielen hochwertigen Preisen, die Unternehmen stiften. Gewinne winken am Ende der Aktion, zusätzlich gibt es Monatspreise.

Auch ohne Losglück profitieren Teilnehmer. Denn wer radelt, tut sich selbst und seiner Gesundheit etwas Gutes. Schon 30 Minuten Bewegung pro Tag reichen, um Herz- und Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Oft reicht der Weg zur Arbeit und zurück, und das Sportprogramm ist abgehakt. Und Stress verfliegt beim Radeln ganz von selbst.

Mit jedem Tag, an dem ein Auto stehen bleibt, „gewinnt“ die Natur. Die eingesparten Tonnen CO₂ sprechen eine deutliche Sprache. Je mehr Menschen ohne Auto unterwegs sind, desto mehr Angebote für Geh- und Radwege, Grünflächen oder Parkbänke werden entstehen.

„Mit dem Rad zur Arbeit“, 1. Mai – 31. August, weitere Infos unter mdrza.de/hb.

Gut behütet in die Fahrradsaison

Bereits einen Monat vor dem Start der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ legt die AOK Bremen/Bremerhaven erneut den Fokus auf die Sicherheit der Radler. Es kommt zur Neuauflage der „Helmkampagne“.

Matschbirne, Blutsturz, Kopfnuss, Knockout: Die Headlines der Anzeigen-Kampagne im vergangenen Jahr waren nichts für zartbesaitete Gemüter. Auch in diesem Jahr provozieren die Anzeigen, die Betrachtern von Citylights, in Zeitungen und an Bushaltestellen ins die Augen springen. Sie münden immer wieder in einer Schlussfolgerung: Sei nicht doof, trag Fahrradhelm! Denn bei Unfällen mit dem Fahrrad sind Schürfwunden und Knochenbrüche fast noch das kleinere Übel. Lebensgefährlich können vor allem Kopfverletzungen sein. Diese können mit einem Helm verhindert oder minimiert werden.

Vor allem auf den Socialmedia-Kanälen hat die Gesundheitskasse bei der Premiere im vergangenen Jahr viele neue Fans gewinnen können und einige von ihnen zum Umdenken gebracht. Daran soll in diesem Jahr angeknüpft werden. Geplant sind Umfragen, Informationen zu Helm und Fahrrad und außerdem Gewinnspiele.
Übrigens: Für die Teilnahme an der Aktion „Mit dem Rad zu Arbeit“ können sich Radler Punkte für das AOK-Prämienprogramm verbuchen lassen, bei dem es ab diesem Frühjahr ein ganz neues Angebot gibt: schicke und sichere AOK-Fahrradhelme für Kinder und Erwachsene.

Fahrrad-Boom durch Corona

Mehr Bewegung durch die Pandemie: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) befragte für eine Studie (Fahrrad-Monitor 2020) die deutsche Bevölkerung im Juni 2020, welche Verkehrsmittel sie mehr als im Vorjahreszeitraum nutzten. 25 % der Menschen in Deutschland gaben an, deutlich bzw. etwas häufiger Rad zu fahren. Auch das Zufußgehen erlebt in Zeiten der Corona-Pandemie einen Aufschwung. 30 % gaben an, häufiger zu Fuß unterwegs zu sein. Die überwiegenden Gründe, das Fahrrad während der Corona-Pandemie öfter zu nutzen, sind:

• Fitness erhalten (85 % Zustimmung unter den Befragten, die das

Fahrrad während der Corona-Pandemie häufiger nutzen)

• Ersatz für andere Freizeitaktivitäten (75 %)

• Zeitweiliges Entkommen aus der häuslichen Enge (71 %)

• Schutz der Umwelt (71 %)

• Höherer Schutz vor Corona-Ansteckung als mit anderen

Verkehrsmitteln (61 %)

Digitale Ausstellung

Am 9. November 2019 jährte sich der Mauerfall und am 3. Oktober 2020 die Deutsche Einheit zum 30. Mal. Wie weit ist Deutschland in diesen 30 Jahren zusammengewachsen? Was eint uns? Was teilt uns? Auf der Suche nach der „deutschen Seele“ radelte die deutsch-iranische Fotografin Mina Esfandiari im Sommer 2019 mit eigener Muskelkraft entlang des offiziellen Radwegs Deutsche Einheit von West nach Ost, von Bonn nach Berlin, und sammelte in ihrem Foto-Essay persönliche Geschichten, Stimmungen und Porträts. Ursprünglich sollten diese mit einer Wanderausstellung gezeigt werden, doch aufgrund der Corona-Beschränkungen stehen die Eindrücke nun unter dem Titel „Radweg Deutsche Einheit“ auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Verfügung.

Radtouren

Frühling, Sonne, blauer Himmel, die Vögel zwitschern – höchste Zeit, sich das Rad zu schnappen und eine Fahrradtour zu machen. In und rund um Bremerhaven gibt es so einige Wege zu erkunden. Anregungen bietet zum Beispiel die Seite der Stadt Bremerhaven.

Auf komoot.de können sich Radler für jede Stadt Routen anzeigen lassen – unterteilt danach, ob man mit einem normalen Rad, einem Moutainbike oder einem Rennrad unterwegs ist. Ergänzt werden die Tipps noch durch Angaben wie Dauer, Schwierigkeitsgrad oder Hügeligkeit der Touren. Übrigens: Die AOK Bremen/Bremerhaven hat hier ein eigenes Profil mit Touren-Tipps.

Autorin: Stefanie Waterkamp

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