Eine Sicherheitskamera schützt vor Einbrechern

Eine Sicherheitskamera kann helfen, Einbrecher abzuschrecken.

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Sicherheit mit System statt Aktionismus

19. Februar 2021 // 00:00
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Sicherheit mit System statt Aktionismus

Einbrecher sind Gewohnheitstäter und die dunkle Jahreszeit spielt ihnen in die Karten. Wie die Ganoven auf ihren Beutezügen vorgehen, ist gut bekannt. Denn meist sind es dieselben Bereiche am Haus, über die sie sich unerlaubt Zutritt verschaffen.

Expertenrat: Einbruchrisiken erkennen und Schwachstellen im Haus schützen

Fenster im Erdgeschoss sowie gut erreichbare Verglasungen im Obergeschoss sind ebenso gefährdet wie Terrassentüren und die Haustür: Auch die Garage ist oft ein Schwachpunkt. Allzu oft haben die Täter hier leichtes Spiel, da nur veraltete oder gar keine Sicherheitstechnik verbaut ist. Wer Einbrechern den Zutritt verwehren will, kann sich ihre Gewohnheiten zunutze machen und gezielt die besonders gefährdeten Zugänge zum Haus schützen.

Haus unter die Lupe nehmen

Aktionismus ist bei der Einbruchsicherung fehl am Platz. Stattdessen sollte man genau die bauliche Situation des Eigenheims untersuchen und dort ansetzen, wo die Sicherheit verbessert werden muss, empfiehlt Ralf Mikitta, Sicherheitsberater des Verbandes für Wohneigentum Baden-Württemberg sowie beim Anbieter Micycle. „Ein systematisches Vorgehen vermeidet auf der einen Seite unnötige Kosten und bietet auf der anderen Seite das gute Gefühl, sich und seine Familie rundum zu schützen“, so der Experte.

Ziel: Einbrecher vertreiben

Das Ziel müsse es dabei sein, Einbrecher zu vertreiben, noch bevor sie überhaupt ins Haus gelangen und Schlimmeres anrichten können. „Eine Alarmsicherung für gefährdete Fenster und Türen erkennt einen Zugriff sofort. Alarmtöne und ergänzend vielleicht noch ein Strahler, der direkt angeht, schlägt die Täter erfahrungsgemäß sofort in die Flucht“, erklärt Mikitta weiter.

Funküberwachung schreckt Einbrecher ab

Eine empfehlenswerte Lösung ist es, die Gefahrenbereiche mit einer Funküberwachung auszustatten. Anlagen wie die Listener V7 lassen sich auch im Altbau schnell und einfach nachrüsten. Nicht einmal zusätzliche Datenleitungen müssen verlegt werden. Akustiksensoren überwachen permanent die Gefahrenbereiche. Dabei können sie zwischen natürlichen Bewegungen und Geräuschen der Bewohner sowie außergewöhnlichen Ereignissen unterscheiden und arbeiten besonders zuverlässig. Hausbesitzer sollten zudem darauf achten, dass das verwendete System der europaweiten Norm EN 50131 entspricht und somit die Empfehlungen der Polizei erfüllt.

Gut zu wissen

  • Achtet bei Sicherheitstechnik auf Widerstandsklassen und -zeiten: Sie bieten Orientierungshilfe, in welchem Umfang Fenster oder Türen als einbruchshemmend gelten. Maßgebliche Definition für die Sicherheitsvorkehrungen ist die DIN-Norm EN 1627 definiert. Experten empfehlen die Klasse RC 2N mit drei Minuten Widerstandszeit.
  • Viele Vorrichtungen lassen sich via Handy bedienen. Per App können Beleuchtung, Fernseher, Alarmanlage, Bewegungsmelder, Kameras, Zugangskontrollen mit Fingerabdruck oder Glasbruchsensoren zeitlich gesteuert und automatisiert werden. Auch elektronisches Hundegebell kann Eindringlinge in die Flucht schlagen.
  • Die KfW und der Bund beteiligen sich am Einbruchschutz mit Krediten oder Zuschüssen. Gefördert werden Investitionen von mindestens 500 Euro bis maximal 15.000 Euro. Die Zuschüsse liegen zwischen 100 und 1.600 Euro. Alle Anträge können über das KfW-Zuschussportal gestellt werden.
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