Pollen vom Haselnussstrauch fliegen bei Temperaturen um 12 Grad Celsius durch eine Parkanlage

Starker Pollenflug kann dem Coronavirus in die Karten spielen.

Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Deutschland und die Welt

Studie: Mehr Coronavirus-Infektionen bei stärkerem Pollenflug

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Von nord24
9. März 2021 // 08:55

Starker Pollenflug kann einer Studie zufolge das Corona-Risiko erhöhen.

Infektionsraten können um mehr als 20 Prozent steigen

Gebe es viele Pollen in der Außenluft, stiegen die Infektionszahlen, berichtet ein internationales Team unter Leitung von Forschern der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ („PNAS“). An Orten ohne Lockdown-Regelungen stieg die Infektionsrate im Schnitt um vier Prozent, wenn sich die Anzahl der Pollen in der Luft um 100 pro Kubikmeter erhöhte. In manchen deutschen Städten seien im Untersuchungszeitraum zeitweise pro Tag bis zu 500 Pollen auf einen Kubikmeter gekommen - dabei stiegen die Infektionsraten um mehr als 20 Prozent.

Körperabwehr reagiert in abgeschwächter Form auf Viren der Atemwege

Die Erklärung für die Beobachtung laut Forschern: Wenn Pollen fliegen, reagiert die Körperabwehr in abgeschwächter Form auf Viren der Atemwege. Der Körper produziere dann unter anderem weniger sogenannter antiviralen Interferone. (dpa/mb)

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