Verkehrsunfälle ziehen oft rechtliche Fragen nach sich.

Verkehrsunfälle sind ärgerlich. Um die rechtlichen Folgen kümmert sich am besten ein Anwalt.

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Unfälle im Straßenverkehr: Was tun, wenn es kracht?

5. Oktober 2020 // 09:08
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Kurz abgelenkt, ein lauter Knall und schon ist es passiert: Auffahrunfälle sind ein tägliches Ärgernis im Straßenverkehr. Doch nur etwa 4% aller Unfälle werden über einen Anwalt reguliert. Und das, obwohl die Anwaltskosten von der gegnerischen Haftpflichtversicherung übernommen werden. Auf welche rechtlichen Dinge ihr bei einem Verkehrsunfall achten solltet, erklärt euch die Anwaltskanzlei Dr. Schmel.

Rechtliche „Sofortmaßnahmen“ nach einem Verkehrsunfall

„Ist ja nur ein Blechschaden!“ – also werden die Kontaktdaten ausgetauscht, die Versicherungen angerufen und der Unfall – jedenfalls in den meisten Fällen –von der Polizei aufgenommen. Nur keinen unnötigen Aufwand betreiben, der Unfall ist schon ärgerlich genug! Aber auch wenn klar ist, wer die Schuld am Unfall trägt, solltet ihr euch einen Anwalt zu Rate ziehen. Denn im Gegensatz zu den Versicherungen, ist ein Anwalt unabhängig und gesetzlich verpflichtet die Interessen seines Mandanten bestmöglich zu vertreten.

Anwalt wird von der Versicherung bezahlt

In kaum einem anderen Rechtsgebiet lassen sich Betroffene so oft von ihrem wirtschaftlichen Gegner weißmachen, er sei der Richtige, sich um Ihre Interessen zu kümmern. Aber berät die Versicherung auch umfangreich? Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte ein Anwalt eingeschaltet werden – die Kosten dafür übernimmt der gegnerische Haftpflichtversicherer.

Kein Stress durch Verhandlungen

Der Vorteil für den Betroffenen ist enorm: Der Anwalt kümmert sich nicht nur um die Verhandlungen mit dem gegnerischen Versicherer. Er prüft, berechnet und macht Ansprüche geltend, nach denen vom gegnerischen Haftpflichtversicherer oft nicht gefragt wird. Übrigens: Die Regulierung geht ohne Anwalt auch nicht schneller, wie Versicherungen es oft weiß zu machen versuchen. Ohne Anwalt werdet ihr lediglich um euer Recht gebracht, sicher alle euch zustehenden Ansprüche zu realisieren.

Welche Ansprüche gibt es?

Hierzu zählen beispielsweise die Erstattung des Fahrzeugschadens oder sonst beim Unfall beschädigter oder zerstörter Gegenstände, Gutachterkosten, Abschlepp- und Standkosten, Nutzungsentschädigung oder Mietwagenkosten, eine Kostenpauschale und falls ihr verletzt wurdet Erwerbsschaden, Zuzahlungskosten und Schmerzensgeld. Allerdings verbergen sich in der Regulierung hier sehr viele Einzelheiten und gegebenenfalls auch Fallstricke, in die ihr nicht geraten solltet.

Was ihr bei unverschuldeten Unfällen unter allen Umständen beachten solltet

  • keine Erklärung zur Haftung abgeben, ohne anwaltliche Beratung keine Fragebögen von Versicherungen ausfüllen und keine schriftlichen Stellungnahmen gegenüber der Polizei abgeben,
  • unmittelbar eine Anwältin / einen Anwalt beauftragen, bevor ihr selbst etwas veranlasst,
  • den Schadenservice des gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherers ablehnen,
  • keinen Schadengutachter der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung oder eures eigenen Vollkaskoversicherers akzeptieren (die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung muss auch den Gutachter bezahlen),
  • sich auch von der eigenen Werkstatt nicht alles aus der Hand nehmen lassen - die Reparaturwürdigkeit des verunfallten Wagens ist oft nur von einem Sachverständigen zu beurteilen und eine etwaige Wertminderung kann eure Werkstatt auch nicht gerichtsfest berechnen.

Unfall selbst verschuldet? Lasst euch beraten!

Das gilt übrigens auch, wenn ihr an dem Unfall nur eine Mitschuld tragt. Habt ihr hingegen den Unfall verschuldet, solltet ihr zwar ebenfalls keine Erklärungen zur Haftung abgeben, euch dann aber unverzüglich an eure eigene Haftpflichtversicherung wenden und den Unfall melden. Zu den Einzelheiten könnt ihr jederzeit eine anwaltliche Beratung zu überschaubaren Kosten, oder durch die Rechtschutzversicherung getragen, in Anspruch nehmen. Die Anwälte der Kanzlei Schmel helfen euch gerne weiter.

Dr Schmel - Beratung bei einem Unfall

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