Auf der Baustelle erläuterte Projektleiter Randolf Okrey (links) den Gästen, wie das neue Zwischenlager entsteht.

Auf der Baustelle erläuterte Projektleiter Randolf Okrey (links) den Gästen, wie das neue Zwischenlager entsteht.

Foto: Blumenberg

Mediabox
Wesermarsch

Wesermarsch: Rückbau des Kernkraftwerks dauert noch 14 Jahre

Von nord24
30. September 2018 // 14:28

Im Februar dieses Jahres hat der Rückbau des Kernkraftwerks Unterweser (KKU) begonnen. Doch bis das Gelände soweit geräumt ist, dass dort zum Beispiel ein neues Gewerbegebiet enstehen könnte, wird noch einige Zeit vergehen. Der Werkleiter Gerd Reinstrom denkt, dass dies alles in allem in 14 Jahren der Fall sein wird.

Zwischenlager in einem Jahr fertig

Das hat Gerd Reinstrom bei einem Infotag berichtet, der auf dem KKU-Gelände stattfand. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Bau eines neuen Zwischenlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle. In einem Jahr soll es fertig sein. Es wird rund 18 Millionen Euro kosten.

Nur eine Übergangslösung

In der jüngeren Vergangenheit war in der Region die Sorge groß, dass in dem neuen Zwischenlager auch radioaktiver Abfall aus anderen Atomkraftwerken gelagert werden könnte. Dies werde nicht geschehen, hieß es. Langfristig soll der KKU-Abfall im Schacht Konrad landen. Dieses Endlager, so Gerd Reinstrom, soll ab 2027 nutzbar sein.
Mehr zu dem Thema KKU-Rückbau und wie das neue Zwischenlager in Kleinensiel im Detail aussehen wird, lest Ihr in der Montag-Ausgabe der Kreiszeitung Wesermarsch.

Immer informiert via Messenger
Wie steht ihr zur Maskenpflicht in der Bremerhavener Innenstadt?
819 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger