Klimahaus-Geschäftsführer Arne Dunker (links) und Meeresbiologe Dr. Lutz Fischer werfen einen Blick auf ein Modell des künftigen Übergangs zwischen den Reisestationen „Samoa“ nach „Alaska“. Die Projektion im Hintergrund zeigt das umgestaltete Café.

Klimahaus-Geschäftsführer Arne Dunker (links) und Meeresbiologe Dr. Lutz Fischer werfen einen Blick auf ein Modell des künftigen Übergangs zwischen den Reisestationen „Samoa“ nach „Alaska“. Die Projektion im Hintergrund zeigt das umgestaltete Café.

Foto: Heske

Ausstellung
Bremerhaven

Klimahaus: Mehr Besucher und Umbauprojekte

Von Christian Heske
3. Februar 2018 // 19:30

Das Bremerhavener Klimahaus hat im vergangenen Jahr bei den Besucherzahlen leicht zugelegt. Von 453.248 Gästen im Jahr 2016 stieg die Zahl 2017 auf 455.371 Besucher. Die touristische Anker-Attraktion der Seestadt wartet aber auch in diesem Jahr mit Neuerungen auf. Derzeit wird das Café im Zentrum des Klimareisepfades zum Schiff „MS Antarctica“ umgebaut. Zum multimedialen Spaziergang durch das Meer soll hingegen der Übergang zwischen „Samoa“ und „Alaska“ werden. Insgesamt investieren die Klimahaus Betriebsgesellschaft und die Bremerhavener Entwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hafen (Bean) als Besitzgesellschaft mehr als eine halbe Million Euro in die Dauerausstellung der Wissens- und Erlebnisschau. So laufen im Zentrum der Klimareise zwischen den Stationen „Kamerun“ und „Antarktis“ bereits die Bauarbeiten im ehemaligen „Café südwärts“. Die Besucher betreten hier künftig das Deck der „MS Antarctica“, wenn sie sich vor der Weiterreise mit Getränken und Snacks stärken wollen. „Der Bug des Schiffes wird in das Schelfeis der Antarktis fahren“, sagt Arne Dunker, geschäftsführender Gesellschafter des Klimahauses, „während das Heck noch in Kamerun im Hafen liegt.“

Multimedialer Spaziergang durchs Meer

Eine weitere Umbaumaßnahmen ist für den Winter 2018/2019 geplant: Der Übergang zwischen den Reisestationen „Samoa“ nach „Alaska“ wird zu einem multimedialen Spaziergang durch verschiedene Meereszonen. „Die Besucher laufen in dem Übergang von der Tiefsee bis zur Oberfläche“, erläutert Dr. Lutz Fischer, Leiter des Bereiches Aquaristik und Terraristik im Klimahaus. Vorbild der Umgestaltung sei die aktuelle Sonderausstellung „Ozeane im Wandel“, die noch bis zum 25. Mai zu sehen sein wird.

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