Berliner Naturkundemuseum präsentiert Tyrannosaurus rex

Im Berliner Naturkundemuseum ist eines der weltweit am besten erhaltenen Exemplare des Tyrannosaurus rex zu sehen.

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Ausstellung
Kultur

T. rex zeigt in Berlin seine Zähne

Von nord24
16. Dezember 2015 // 19:31

Berlin hat einen neuen Superstar: Im Naturkundemuseum ist ab sofort das Skelett eines T. rex (Tyrannosaurus rex) zu sehen. Das zwölf Meter lange Exemplar wurde auf den Namen "Tristan" getauft und gehört zu den am besten erhaltenen Skeletten weltweit.

T. rex "Tristan" besteht aus 300 Einzelteilen

Tristan wurde 2012 im US-Bundesstaat Montana entdeckt und besteht aus 300 Einzelteilen - davon 170 originalen Knochen. Für mindestens drei Jahre soll der Räuber aus der Urzeit Dino-Fans aus aller Welt anlocken. Das Potenzial hat er, denn er ist durchaus etwas Besonderes: Auf 50 bis 70 beziffern Experten die Zahl der Funde zum T. rex weltweit. "Ganz oft sind es aber nur einzelne Knochen oder Fragmente", sagt der Paläontologe Kai Jäger von der Universität Bonn.

Der Dino litt unter Zahnproblemen

Bildergalerie

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Naturkundemuseum in Berlin
Das fertige Skelett besteht aus rund 300 Einzelteilen. Hier posiert der Generaldirektor des Museums, Johannes Vogel, mit einem Teil des Unterkiefers von Tristan.

© Foto Fischer/dpa

Der originale Schädel des T. rex ist in einem gesonderten Schaukasten ausgestell...
Der originale Schädel des T. rex ist in einem gesonderten Schaukasten ausgestellt.

© Foto Pedersen/dpa

Tyrannosaurus Rex "Tristan Otto" wird in Berlin ausgestellt
Forscher haben herausgefunden, dass der Dino mit Zahnproblemen zu kämpfen hatte.

© Foto Pedersen/dpa

Tyrannosaurus Rex "Tristan Otto" wird in Berlin ausgestellt
Das Skelett ist vier Meter hoch und zwölf Meter lang.

© Foto Pedersen/dpa

So eindrucksvoll der riesige Schädel auch ist: Forscher haben herausgefunden, dass der Dino wohl unter Zahnproblemen litt und Schwellungen am Kiefer hatte. Übrigens ist der Kopf des Skeletts nur eine Kopie - das Original ist extra in einem Schaukasten ausgestellt. Der 180-Kilo-Koloss wäre zu schwer für das Skelett gewesen. Einige Bilder von Tristan haben wir hier in einer Bildergalerie zusammengestellt:    

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