Das Schaufenster Fischereihafen ist ein Anlaufpunkt geworden. Doch die Busanbindung für den Fischereihafen müsste verbessert werden, findet Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz.

Das Schaufenster Fischereihafen ist ein Anlaufpunkt geworden. Doch die Busanbindung für den Fischereihafen müsste verbessert werden, findet Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz.

Foto: Masorat

Auto & Verkehr
Bremerhaven

Eine neue Buslinie für die Seestadt

Von Christoph Bohn
3. März 2018 // 13:33

In Bremerhaven hat sich an einigen Ecken etwas getan. Neue Firmen sind entstanden und neue Baugebiete, beispielsweise im Fischereihafen und an der Barkhausenstraße. Doch diese sind oftmals nur schlecht oder gar nicht an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) angebunden. Deswegen hat die Stadt die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven Bus beauftragt, hierfür eine Lösung zu finden. Diese plant eine neue Buslinie im Herbst. "Besonders wichtig ist der Fischereihafen“, sagt Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). Er schaut dabei auf die Ansiedlung neuer Institute. Aber auch die Anbindung des Schaufensters Fischereihafen könnte nach Meinung von Grantz besser angebunden sein. „Die Busse halten derzeit oben auf der Brücke an der Weserstraße. Und gerade, wenn man aus dem Stadtsüden kommt, muss man durch einen Tunnel gehen“, sagt Grantz. Zudem sei der Weg von der Brücke gerade für Ältere beschwerlich.

Grantz: Zweiter Schwerpunkt Barkhausenstraße

Ein weiterer Schwerpunkt ist nach Meinung des Oberbürgermeisters die Barkhausenstraße. Gerade hier am Neuen Hafen sei viel gebaut worden, Firmen hätten sich angesiedelt, und auch Wohnbebauung sei entstanden. „Hier sind die Timeport-Gebäude und die Arbeitnehmerkammer“, sagt Grantz. Außerdem habe hier die Stäwog ihren Sitz und, nicht zu vergessen, das Amt für Menschen mit Behinderung. Die nächste Bushaltestelle befinde sich aber am Martin-Donandt-Platz. „Das ist gerade für Menschen mit Gehbehinderung eine weite Strecke“, sagt er.

Ziel: Neue Buslinie zum Fahrplanwechsel im Herbst

„Wir erarbeiten zurzeit verschiedene Varianten und bewerten diese wirtschaftlich. Diese Varianten werden dann mit den politischen Entscheidungsträgern beraten“, berichtet Bremerhaven-Bus-Geschäftsführer Robert Haase. Noch gebe es allerdings keine Lösung, die von allen getragen werde. „Ziel ist es, zum Fahrplanwechsel im Herbst eine neue Linie an den Start zu bringen“, kündigt Haase an. Wie diese dann aber aussehe, könne er zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.

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