Auf der Kennedybrücke in Bremerhaven soll eine gelbe Linie aufgetragen werden, um optisch den Bereich für Fußgänger und Radfahrer für eine Übergangszeit zu trennen.

Auf der Kennedybrücke in Bremerhaven soll eine gelbe Linie aufgetragen werden, um optisch den Bereich für Fußgänger und Radfahrer für eine Übergangszeit zu trennen.

Foto: Archiv

Auto & Verkehr
Bremerhaven

Kennedybrücke: Darum fehlt noch die Radspur auf dem Fußweg

Von Matthias Berlinke
13. Mai 2019 // 20:00

Fahrradfahrer auf der Kennedybrücke in Bremerhaven müssen sich gedulden. Die geplante Spur für Radler auf dem Fußweg kann noch nicht mit einer gelben Linie abgegrenzt werden. 

Markierungsplan liegt noch nicht vor

"Zur verkehrsbehördlichen Anordnung für das Auftragen der Linie gehört auch ein sogenannter Markierungsplan", sagt Baustadträtin Dr. Jeanne-Marie Ehbauer (Grüne). "Dieser Plan liegt noch nicht vor. Er befindet sich in der Abstimmung zwischen dem Amt für Straßen- und Brückenbau sowie dem Ordnungsamt."

Knackpunkt Bushaltestelle

Ein Problem auf der Kennedybrücke: Die gelbe Linie müsste zum Beispiel an der Bushaltestelle über das im Fußweg integrierte Leitsystem für Sehbehinderte geführt werden. Dies könne zu Komplikationen führen, so Ehbauer. Denn die Sehbehinderten würden in diesem Bereich nicht mit Radfahrern rechnen. Hier müsse eine Lösung erarbeitet werden.

Fahrradstreifen-Probebetrieb

Wenn Ende des Jahres die Sanierung der Alten Geestebrücke abgeschlossen ist, soll auf der Kennedybrücke direkt auf der Fahrbahn der von SPD und CDU beschlossene Fahrradstreifen-Probebetrieb beginnen. Dann würde die als Übergangslösung vorgesehene gelbe Linie wieder verschwinden.

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