Für Befürworter verkörpern Plug-in-Hybride eine Brückentechnologie, Kritiker sprechen hingegen von staatlich subventioniertem Klimabetrug.

Für Befürworter verkörpern Plug-in-Hybride eine Brückentechnologie, Kritiker sprechen hingegen von staatlich subventioniertem Klimabetrug.

Foto: Stratenschulte/dpa

Auto & Verkehr

Mogelpackung Plug-in?

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Von nord24
14. November 2020 // 19:30

Mit der Batterie durch den Alltag und auf weiteren Strecken ausnahmsweise auch mal mit Benzin – das ist die Idee von Plug-in-Hybriden.

Solche Fahrzeuge haben sowohl Verbrennungsmotor als auch E-Maschine an Bord und lassen sich auch an der Steckdose aufladen. Die Politik fördert die Teilzeitstromer mit dem halben Bonus für reine E-Autos. Doch die Kritik nimmt zu.

Özdemir: Subventionierter Klimabetrug

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir spricht von staatlich subventioniertem Klimabetrug. Und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sehen in den Teilzeitstromern eine grüne Mogelpackung. Denn sauber seien sie nur, wenn sie auch brav an der Steckdose geladen würden. Wer nur mit Benzin fährt, zahle nicht nur einen überhöhten Preis für den doppelten Antrieb, sondern riskiere allein durch das größere Gewicht auch noch einen höheren Verbrauch.

Wie oft die Plug-in-Hybride laut Studien tatsächlich elektrisch gefahren werden, lest Ihr am 15. November 2020 im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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