Ein Elektroauto wird an einer Ladesäule geladen.

Gefördert werden ab 2023 nur noch reine E-Autos und Brennstoffzellenautos. Doch auch hier sinken die Prämien.

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Auto & Verkehr

Ab 2023 gibt es weniger Zuschuss für E-Autos

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Von nord24
19. Dezember 2022 // 11:57

Wer sich ein neues E-Auto zulegt, konnte sich bisher über einen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro von Bund und Hersteller freuen. Damit ist ab 2023 Schluss.

Prämien werden reduziert

Denn ab dem 1. Januar 2023 gilt eine neue Förderrichtlinie mit reduzierten Prämien vom Bund. So gibt es etwa für Plug-in-Hybride von dieser Seite gar keinen Zuschuss zum Kaufpreis mehr. Laut Bundeswirtschaftsministerium wird der Bundesanteil ab Januar auf maximal 4.500 Euro reduziert, Zum staatlichen Umweltbonus hinzu kommt wie bisher noch ein Herstelleranteil von 50 Prozent, so dass E-Auto-Käufer ab Januar 2023 im besten Fall einen Zuschuss in Höhe von 6.750 Euro erhalten können.

Nur reine E-Autos

Gefördert werden ab 2023 nur noch reine E-Autos und Brennstoffzellenautos. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht regelmäßig eine Liste förderfähiger E-Autos, die aktuell knapp 1.000 Modelle umfasst. "Diese Liste wird ständig entsprechend der Neufahrzeuge am Markt aktualisiert", sagt Andreas Hölzel vom ADAC.

Zulassungsdatum gilt

Jeder kann im neuen Jahr den Umweltbonus beantragen, auch Gewerbetreibende, Stiftungen oder Vereine. Ab dem 1. September, so der ADAC, sind aber nur noch Privatpersonen berechtigt, einen Förderantrag zu stellen. Ausschlaggebend dabei ist das Zulassungsdatum und nicht das Kaufdatum des Autos.

Hybride und Verbrenner fallen raus

Plug-in-Hybride mit Stecker und zusätzlichem Verbrennermotor fallen ganz aus der Förderung heraus. Steuerliche Vorteile wie die 0,5-Prozent-Regelung für Dienstwagen bleiben aber erhalten. (dpa)

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