Umleitungsschilder

Wer bei einer Umleitung über den Gehweg fährt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Foto: Warmuth/dpa

Auto & Verkehr

ADAC: Gehweg befahren kann eine Straftat sein

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Von nord24
15. September 2022 // 17:20

Straßensperrungen kosten Zeit. Für viele Verkehrsteilnehmer ist die Versuchung, über den Bürgersteig zu fahren groß. Doch das kann Folgen haben.

Auf Bußgeld einstellen

Wer mit dem Auto über den Gehweg eine Sperrung umfährt, muss sich mindestens auf ein Bußgeld gefasst machen. In der Regel handelt es sich dabei um eine Ordnungswidrigkeit, die mit 55 bis 100 Euro Bußgeld bestraft wird. Die Höhe des Bußgelds hängt davon ab, ob der Verkehrsteilnehmer den Weg dadurch nur behindert oder sogar eine Gefahr dargestellt hat.

Tatbestand der Nötigung

"Mit dem Auto den Gehweg befahren, das kann unter Umständen aber sogar eine Straftat darstellen", erklärt Jurist Jost Kärger vom ADAC. Denkbar sei demnach der Tatbestand der Nötigung. Zum Beispiel dann, wenn Fußgänger zur Seite gedrängt werden.

Trick: Absteigen

Nicht nur Autofahrer dürfen den Gehweg nicht befahren. Auch Motorradfahrer und Fahrradfahrer müssen die ausgeschilderte Umleitung nehmen, wenn der direkte Weg gesperrt ist. Fahrradfahrer können unter Umständen aber doch legal abkürzen. Mit einem einfachen Trick: Absteigen. "Wer sein Fahrrad über den Gehweg schiebt ist auf der sicheren Seite", sagt Kärger.

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