Detlef Moors, Präventionsbeauftragter der Bundespolizei und Thomas Schäfer vom Bahnhofmanagement Bremerhaven/Osnabrück (von links) präsentieren die Plakate.

Detlef Moors, Präventionsbeauftragter der Bundespolizei und Thomas Schäfer vom Bahnhofmanagement Bremerhaven/Osnabrück (von links) präsentieren die Plakate.

Foto: Masorat

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Bremerhaven: Plakate warnen vor Gefahren am Bahnsteig

Von Gregor Teichmann
23. November 2019 // 10:00

„Innerhalb von Sekunden führt das zu schwersten Verbrennungen“, sagt Holger Jureczko, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Bremen. Er schildert, was passiert, wenn man einer Stromleitung zu nahe kommt. Dies ist aber nur eine von vier Gefahren auf Bahnanlagen. Vor diesen warnen nun die Bremer Stadtmusikanten auf vier Plakaten. Am Mittwoch wurden sie am Hauptbahnhof Bremerhaven vorgestellt. 

Gefahren werden unterschätzt

Das größte Problem sei, dass Menschen sich überschätzten. Sie würden die Gefahren im Bahnverkehr mit denen im Straßenverkehr gleichsetzten. „Aber ein Zug fährt auch innerorts 160 km/h. Da ist die Reaktionszeit 2 Sekunden“, sagt Detlef Moors, für die Kriminalprävention in Bremen zuständig.

Konkreter Vorfall

Mit schwersten Verletzungen liegt ein 13-jähriger Schüler noch immer in einer Spezialklinik. Beim Herumklettern auf einem abgestellten Güterzug hat er vor drei Wochen einen Stromschlag von der Oberleitung erlitten.
Mehr zu den Gefahren und dem Vorfall, lest Ihr Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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