Bei Nebel kommt es nicht nur auf gutes Sehen, sondern mehr denn je auf rechtzeitiges „Gesehen werden“ an.

Bei Nebel kommt es nicht nur auf gutes Sehen, sondern mehr denn je auf rechtzeitiges „Gesehen werden“ an.

Foto: Dekra

Auto & Verkehr

Experte warnt vor Lichtautomatik bei Nebel

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Von nord24
16. Oktober 2021 // 18:50

In der kalten Jahreszeit sind Autofahrer häufig bei Nebel unterwegs. Dekra-Experten warnen davor, sich auf die Lichtautomatik zu verlassen.

Tagfahrlicht genügt bei Nebel nicht

„Schalten Sie bei modernen Fahrzeugen das Abblendlicht besser von Hand ein“, sagt Luigi Ancona, Unfallforscher bei Dekra. „Steht der Lichtschalter in der ‚Auto‘-Position, aktiviert das Fahrzeug bei Tageslicht meist nur das Tagfahrlicht, weil die Lichtsysteme nur zwischen Hell und Dunkel unterscheiden.“ Die Folge: Bei Tagfahrlicht bleibt das Fahrzeugheck dunkel, auch leuchten die Scheinwerfer schwächer. Deshalb ist das Fahrzeug bei schlechter Sicht von hinten wie von vorne schwieriger zu erkennen; bei Nebel sind gefährliche Situationen damit programmiert.

Nebelscheinwerfer sinnvoll

Laut Straßenverkehrs-Ordnung sind Autofahrerinnen und Autofahrer verpflichtet, auch am Tage mit Abblendlicht zu fahren, wenn die Sicht durch Nebel, Schneefall oder Regen erheblich behindert ist (Paragraf 17.3 StVO). Unter solchen Umständen reicht Tagfahrlicht nicht aus. Bei solcher Witterung ist es erlaubt und sinnvoll, die Nebelscheinwerfer einzuschalten, eine Pflicht besteht aber nicht.

Welche Vorteile Nebelscheinwerfer haben und wann der Einsatz der Nebelschlussleuchte angebracht ist, lest Ihr am Sonntag, 17. Oktober 2021, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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