Vier Zapfhähne mit der Aufschrift Diesel, Super und Super 10 stecken in der Zapfsäule an einer Tankstelle

Die Spritpreise steigen weiter. Das Land Bremen überlegt sich eine Reaktion darauf.

Foto: picture alliance/dpa

Auto & Verkehr

Hohe Spritkosten: Bremer Senatorin fordert Senkung der ÖPNV-Preise

Von dpa
8. März 2022 // 15:32

Die Spritpreise steigen und das Land Bremen will reagieren: Die Mobilitätssenatorin Maike Schaefer brachte eine Senkung der ÖPNV-Preise ins Gespräch.

Angesichts der hohen Spritpreise will sich Bremens Mobilitätssenatorin Maike Schaefer (Grüne) dafür einsetzen, dass die Ticketpreise im öffentlichen Nahverkehr gesenkt werden können. „Die hohen Spritpreise stellen für die Menschen, die auf ein Auto angewiesen sind, eine hohe Belastung dar“, so die Senatorin. „Auch hier zeigt sich, dass wir von Verbrennungsmotoren wegkommen müssen, um unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren, auf eigene regenerative Energien zu setzen und den Umweltverbund zu stärken.“

Gute Anbindung ans Umland

Als Stadtstaat sei Bremen in der besonderen Lage, einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) mit Anbindung ans Umland zu haben. Für viele Pendlerinnen und Pendler sei der ÖPNV eine Alternative. „Ich werde zudem in der Verkehrsministerkonferenz die Debatte suchen, ob wir analog zum Corona-Rettungsschirm weitere Fördermittel gemeinsam mit dem Bund aufsetzen können, um in diesen Zeiten der Krise die Ticketpreise reduzieren zu können“, sagte die Politikerin.

Alternativen zum eigenen Auto aufzeigen

Das kleinste Bundesland will das Angebot an Alternativen zum eigenen Auto ausbauen. So werden mehrere Straßenbahnlinien ins Umland verlängert. Hilfreich seien zudem ein gut ausgebautes Carsharing-Netz und Fahrradrouten. „Zudem kommen jetzt die ersten Elektro-Busse bei der BSAG zum Einsatz“, sagte die Senatorin. Bremen tue sehr viel, um verkehrspolitisch unabhängig und klimapolitisch emissionsfrei zu werden. (dpa)

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