Auf dem Motorrad waren die Männer an zehnmal so vielen tödlichen Unfällen beteiligt wie weibliche Fahrer.

Auf dem Motorrad waren die Männer an zehnmal so vielen tödlichen Unfällen beteiligt wie weibliche Fahrer.

Foto: Kästle/dpa

Auto & Verkehr

Studie: Männliche Fahrer verursachen mehr Unfälle

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Von nord24
11. April 2020 // 18:50

Männliche Fahrer sind im Straßenverkehr eine größere Gefahr für andere als Frauen. Das ermittelten Wissenschaftler in Datenanalysen zu tödlichen Unfällen.

Besonders groß war der Geschlechterunterschied bei Motorradfahrern: Männliche Fahrer waren an zehnmal so vielen Todesfällen durch Unfälle beteiligt wie weibliche Fahrer – auf die gefahrenen Kilometer bezogen. Die Forscher hatten sich getrennt nach Geschlecht und Fahrzeugart angeschaut, wie viele Tote pro einer Milliarde Kilometer zu beklagen waren.

Risiko im Auto doppelt so hoch

Ein Unfalltoter wurde in der Regel dem Fahrer des anderen beteiligten Fahrzeugs zugerechnet – unabhängig von der Schuldfrage. Bei Autos und Transportern war das Risiko durch Männer doppelt so hoch. Am geringsten waren die Unterschiede bei Busfahrerinnen und -fahrern.

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