„Zu verkaufen“: Irgendwann ist es an der Zeit, den alten Wagen in einem noch brauchbaren Zustand ziehen zu lassen.

„Zu verkaufen“: Irgendwann ist es an der Zeit, den alten Wagen in einem noch brauchbaren Zustand ziehen zu lassen.

Foto: Klose/dpa

Auto & Verkehr

Wann sich die Autoreparatur nicht mehr lohnt

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Von nord24
14. August 2021 // 18:50

Wenn beim Auto neben Verschleiß auch teure Reparaturen anstehen, ist dann der richtige Zeitpunkt zum Verkauf? Ein ACE-Experte gibt Tipps.

Keine Regel

Für Constantin Hack vom Auto Club Europa (ACE) gibt es keine festgeschriebene Regel für den richtigen Zeitpunkt: „Wir können keine definitive Alters- oder Kilometer-Grenze nennen, bei der Halten teurer wird als Verkaufen oder umgekehrt.“ Im Grunde sei das Ganze „eine Art Lottospiel“, nicht zuletzt, weil selbst Fahrzeuge einer Baureihe schon durch ganz unterschiedliche (Un-)Zuverlässigkeit aufgefallen seien.

Fünf-Jahreszyklus

„Wenn überhaupt, kann man vielleicht den klassischen Fünf-Jahreszyklus als Richtschnur heranziehen“, bestätigt Kürten. In den ersten drei Jahren erfahre ein Neuwagen bekanntlich den höchsten Wertverlust, dann aber flache die Kurve bis zum fünften oder sechsten Jahr immer mehr ab, sodass es nun sinnvoll sei, eine Entscheidung für oder gegen einen Verkauf zu treffen. Bisweilen wird daneben auch die 100.000 Kilometer-Grenze genannt. „Die aber ist ein rein psychologischer Richtwert“, sagt Hack.

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