Bei dem Unfall am Freitagabend auf der A27 wurde der VW-Polo einer 65-jährigen Frau vollständig zerstört. Die Frau wurde lebensgefährlich verletzt.

Bei dem Unfall am Freitagabend auf der A27 wurde der VW-Polo einer 65-jährigen Frau vollständig zerstört. Die Frau wurde lebensgefährlich verletzt.

Foto: Quelle: Polizei Geestland

Blaulicht
Cuxland

Autos kollidieren auf A27: Fahrer war abgelenkt

Von nord24
3. März 2019 // 13:00

Am Freitag, 1. März, ist es gegen 19 Uhr auf der A27 in Richtung Cuxhaven zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Jetzt hat die Autobahnpolizei Geestland nähere Informationen zum Unfallhergang gemacht.

Durch Smartphone abgelenkt

Nach bisherigen Ermittlungen fuhr ein 42-jähriger Mann aus der Gemeinde Wurster Nordseeküste mit seinem Opel Astra mit hoher Geschwindigkeit auf der Überholspur. Dabei bediente er das Smartphone, das auf dem Amaturenbrett befestigt war. Dabei kam er leicht nach rechts auf den Hauptfahrstreifen.

Heftige Kollision

Hier fuhr eine 65-jährige Cuxhavenerin mit ihrem VW Polo mit wesentlich geringerer Geschwindigkeit. Der 42-Jährige stieß mit dem Heck der 65-Jährigen zusammen. Die Heckklappe des Polos wurde derart in die Fahrgastzelle geschoben, dass sie kurz hinter dem Fahrersitz endete. Der Opel Astra schleuderte seitlich und überschlug sich mehrmals.

Smartphone sichergestellt

Bei dem Aufprall wurde die 65-Jährige lebensgefährlich verletzt. Der 42-Jährige wurde leicht verletzt in ein Cuxhavener Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft Stade zog einen Unfallgutachter hinzu, stellte die beiden Autos und das Smartphone des 42-Jährigen sicher. Dieses wird im Zuge der Ermittlungen ausgelesen. Gegen den 42-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Acht Stunden Vollsperrung

An beiden Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der sich insgesamt auf rund 15.000 EUR beläuft. Die A27 blieb zwischen den Anschlussstellen Neuenwalde und Nordholz in Richtung Cuxhaven für insgesamt acht Stunden voll gesperrt. Für die Rettungs-, Reinigungs- und Bergungsmaßnahmen waren Kräfte der Berufsfeuerwehren Cuxhaven und Bremerhaven, des THW Cuxhaven und der Autobahnmeisterei Debstedt vor Ort.

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