Blutende Wunden: Einbrecher muss von Rettungskräften behandelt werden

Von Christoph Käfer
19. Februar 2016 // 20:00

Die Polizei Bremen hat am Wochenende einen flüchtigen Einbrecher geschnappt, der sich bei seiner Tat verletzt hatte. 

Zeugen beobachten Tat

Der 31 Jahre alte Mann war in der Nacht zu Sonnabend gegen 1.20 Uhr in ein Altenpflegezentrum in Bremen-Arsten eingebrochen. Zeugen beobachteten, wie der Täter mit einem Hebeleisen versuchte, ein Fenster zu einem Verwaltungsbüro des Altenpflegezentrums einzuschlagen.

Blutende Wunden an Handgelenken

Als dies misslang, warf der Mann mit einem Gullydeckel die Fensterscheibe ein und kletterte durch das entstandene Loch. Dabei erlitt er blutende Schnittwunden an den Handgelenken.

Polizei fasst den Täter

Eine zwischenzeitlich alarmierte Streife konnte den Einbrecher mit blutigen Händen nach kurzer Flucht noch in Tatortnähe fassen. Bei ihm fanden die Polizisten eine Fotokamera und eine Feinwaage.

Diebesgut beschlagnahmt

Am Tatort stellten die Beamten fest, dass sämtliche Schubladen eines Schreibtisches geöffnet und mit seinem Blut verschmiert waren waren. Die bei dem Verdächtigen gefundenen Sachen hatte er aus dem Büro gestohlen.

Rettungskräfte behandeln Einbrecher

Der 31-Jährige musste aufgrund seiner Verletzungen von Rettungskräften vor Ort behandelt werden. Nach der Behandlung wurde er zur Prüfung von Haftgründen vorläufig festgenommen.

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