Die Sprecherin des Bremer Innensenators Rose Gerdts-Schiffler stellt eine der Spuckschutzhauben vor, die sich laut Polizei bewährt haben.

Die Sprecherin des Bremer Innensenators Rose Gerdts-Schiffler stellt eine der Spuckschutzhauben vor, die sich laut Polizei bewährt haben.

Foto: Archiv

Blaulicht
Bremen

Dank Schutzhaube: Weniger Spuckattacken auf Bremer Polizisten

Von Christoph Käfer
2. März 2017 // 08:35

Die Zahl der Spuckattacken auf Beamte der Polizei Bremen ist rückläufig. Die Polizei führt diese Entwicklung auch auf die seit zweieinhalb Jahren eingesetzten Spuckschutzhauben zurück. 

Spuckattacken sind rückläufig

Polizei und Gewerkschaft sind zufrieden mit der seit Oktober 2014 in Bremen eingesetzten Spuckschutzhauben. Die Zahl der Spuckattacken auf Polizisten sei rückläufig, sagte ein Sprecher der Polizeigewerkschaft GdP. "Es wird weniger gespuckt, weil auch bekannt ist, dass die Polizei ein solches Einsatzmittel hat und es einsetzen darf."

Dünne, atmungsaktive "Baumwolltüte"

Im vergangenen Jahr sei die Spuckschutzhaube 45 Mal zum Einsatz gekommen. 2015 waren es 56 Mal. Bei der Haube handelt es sich um eine dünne, atmungsaktive "Baumwolltüte" mit großem Sichtfenster, die den spuckenden Angreifern über den Kopf gestülpt wird.

Schutzhaube schützt vor Beißattacken

Die Hauben sollen vor allem eine Ansteckung mit Krankheitserregern verhindern. Laut Strafgesetzbuch könne Anspucken eine Körperverletzung sein. Zudem schütze die Schutzhaube vor Beißattacken durch Angreifer, heißt es von der Polizei.

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