Manchmal bietet der Polizeialltag auch kuriose Erlebnisse: Erstmals wollte in Bremerhaven jemand in die Arrestzelle einbrechen.

Manchmal bietet der Polizeialltag auch kuriose Erlebnisse: Erstmals wollte in Bremerhaven jemand in die Arrestzelle einbrechen.

Foto: picture alliance / Friso Gentsch

Blaulicht

Einbruch in Arrestzelle für eine Mütze Schlaf

Von nord24
3. Juni 2020 // 15:20

Alle wollen hier raus - keiner will hier rein. So kannten das die Bremerhavener Polizisten bisher. Gemeint ist der sogenannte Polizeigewahrsam, in dem schon viele Menschen eine oder mehrere Nächte verbringen mussten. Jetzt wollte erstmals ein „Stammgast“ einbrechen.

Niemand geht freiwillig rein

In Gewahrsam nimmt die Polizei Menschen zur Gefahrenabwehr oder auch zum eigenen Schutz. Die meisten „Gäste“ der Polizei sind volltrunken und müssen zum kurzfristig untergebracht werden. In der Nacht zu Mittwoch versuchte erstmals ein polizeibekannter und regelmäßiger Besucher der Zelle, den Weg auf eigene Faust zu finden. Eine Mitarbeiterin der Polizei staunte nicht schlecht, als sie gegen 1 Uhr nachts auf der Überwachungskamera beobachtete, wie der Mann versuchte, über das Metalltor auf das Gelände vor den Arrestzellen zu gelangen.

Bitte nicht stören

Als er es mit viel Mühe schaffte, standen bereits ein paar Polizisten bereit, um den 50-Jährigen in Empfang zu nehmen. Sie erkannten den angetrunkenen ‚Stammgast‘, der vorher nie freiwillig hier einzog. Jetzt erklärte er den verdutzten Beamten, endlich mal wieder ruhig schlafen zu wollen. Dabei wollte er durch keinen anderen gestört werden. Da rechtlich keine Gründe für eine Aufnahme

vorlagen, musste er wieder gehen.

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