Flammenmeer: Mehrere hundert Heuballen brennen in Lehnstedt.

Flammenmeer: Mehrere hundert Heuballen brennen in Lehnstedt.

Foto: Voos

Blaulicht
Cuxland

Flammen vernichten mehrere hundert Heuballen in Lehnstedt

Von nord24
2. Dezember 2016 // 20:18

Großfeuer in der Gemeinde Hagen: In Lehnstedt brennen am Freitagabend gleich an zwei Stellen mehrere hundert Heuballen ab. Über 100 Feuerwehrleute aus sechs Ortsfeuerwehren waren im Einsatz, um die beiden Feuer zu löschen.

Das erste Feuer ist nach gut einer Stunde unter Kontrolle

Gegen 17 Uhr heulten die Sirenen das erste Mal in den Ortschaften Lehnstedt, Heine und Wulsbüttel auf. In unmittelbarer Nähe zur Hagener Straße war der Brand einer Strohmiete gemeldet worden. Nach gut einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle, die Feuerwehr begann mit dem kontrollierten Ablöschen der Erntevorräte.

Zweites Feuer ruft mehrere Ortsfeuerwehren auf den Plan

Damit waren die eingesetzten Feuerwehrleute noch beschäftigt, als gegen 18.20 Uhr das nächste Feuer am Ortseingang Lehnstedt nahe der Lehnstedter Straße über die Feuerwehr-Leitstelle gemeldet wurde. Schnell wurde mit den ersten Löscharbeiten begonnen, parallel wurden die Ortsfeuerwehren Uthlede, Albstedt und Hoope alarmiert.

Nur wenige Heuballen sind zu retten

Auch sie trafen wenig später an der neuen Einsatzstelle ein, um diesen Brand zu bekämpfen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feuer allerdings schon so weit ausgebreitet, dass den Feuerwehrleuten nur noch die Rettung einiger weniger Heuballen gelang.

100 Feuerwehrleute sind im Einsatz

Insgesamt waren an den beiden Einsatzstellen rund 100 Feuerwehrleute aus den umliegenden Ortschaften im Einsatz. Darüber hinaus waren die Einsatzleitgruppe der Gemeindefeuerwehr, die Feuerwehrtechnische Zentrale Schiffdorf, die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz.

Feuer wird mit dem Inhalt aus Güllefässern bekämpft

Um die enorme Hitzeentwicklung an den Einsatzstellen in den Griff zu bekommen und das Flammenmeer effektiver ablöschen zu können, griff die Feuerwehr neben ihren eigenen Löschmitteln und –geräten auch auf Güllefässer örtlicher Landwirte zurück.

Brandursache steht noch nicht fest

Insgesamt brannten mehrere hundert Stroh- und Heuballen ab. Die Flammen waren weit über die Ortschaft hinaus im Nachthimmel zu sehen. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe gibt es derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse. Die Polizei nahm noch während der Löscharbeiten ihre Ermittlungen auf. Mögliche Zeugen, die Beobachtungen zum Entstehen der Brände machen können, sollten sich bei der Polizei in Schiffdorf unter der Nummer 04706/9480 melden. (oos)

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