Täuschend echt, sehen die Nachbildungen des G26-Sturmgewehrs und einer Pistole aus. Diese wurden am Flughafen Bremen sichergestellt.

Täuschend echt, sehen die Nachbildungen des G26-Sturmgewehrs und einer Pistole aus. Diese wurden am Flughafen Bremen sichergestellt.

Foto: Bundespolizei

Blaulicht
Bremen

Flughafen Bremen: 14-Jähriger will mit "Waffen" im Gepäck nach London

Von Philipp Overschmidt
21. August 2017 // 16:15

Da staunte die Bundespolizei nicht schlecht: Ein 14-Jähriger hat versucht mit Nachbildungen eines G36-Sturmgewehres und einer Pistole vom Flughafen Bremen nach London zu fliegen. 

Jugendlicher will von Bremen nach London

Die Softair-Waffen fielen bei der Kontrolle der Koffer des 14-Jährigen am Flughafen Bremen auf. Der Jugendliche wollte in Begleitung seiner Familie nach London fliegen. Die Einfuhr und der Besitz sogenannter "Anscheinswaffen" ist in Großbritannien jedoch verboten. Bundespolizisten stellten die Softair-Waffen sicher.

Stärkere Softair-Waffen erst ab 18 Jahren erlaubt

Ein Aufkleber wies die Pistole zudem als Waffe mit mehr als der für "Spielzeuge" erlaubten 0,5 Joule Bewegungsenergie aus. Die Waffen werden nun kriminaltechnisch untersucht, um die teilweise nur technisch prüfbaren Verstöße gegen das Waffengesetz  festzustellen. Außerdem ist der Umgang mit stärkeren Softair-Waffen nur Personen ab 18 Jahren gestattet.

Butterfly-Messer im Koffer einer 40-Jährigen

Dass gefährliche oder waffenähnliche Gegenstände im Handgepäck nicht mitgeführt werden dürfen, ist allgemein bekannt. Doch auch in aufgegebenen Koffern stellt die Bundespolizei immer wieder fragwürdige Gegenstände fest: Am selben Tag - ebenfalls vor einem Flug nach Großbritannien - wurde ein Butterfly-Messer im Koffer einer 40-jährigen Frau entdeckt. Schon der Besitz und nicht nur das Führen ist in Deutschland verboten.

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