In Russland ist heute ein Mann mit einem Messer auf Passanten losgegangen.

In Russland ist heute ein Mann mit einem Messer auf Passanten losgegangen.

Foto: Wagner/dpa

Blaulicht
Terrorismus

Gestern Finnland, heute Russland: Messerstecher gehen auf Opfer los

Von nord24
19. August 2017 // 14:37

Einen Tag nach dem mutmaßlichen Terrorangriff in Finnland sticht auch in Sibirien ein Mann um sich. Kein Terror, sagen russische Behörden. Örtliche Medien sind sich nicht ganz so sicher.

Sieben Menschen in Russland verletzt

Mit einem Messer hat ein Mann in der russischen Ölstadt Surgut in Sibirien am heutigen Sonnabend sieben Menschen verletzt. Der Angreifer sei erschossen worden, teilte das Staatliche Ermittlungskomitee mit. Der Mann sei durch Straßen im Zentrum der Stadt 2100 Kilometer östlich von Moskau gelaufen und habe Passanten angegriffen, hieß es in einer Mitteilung.

Ähnlichkeit zu Terroranschlag am Freitag

Russische Medien verwiesen auf Ähnlichkeiten der Attacke mit dem mutmaßlichen Terroranschlag vom Freitag in Finnland. Die regionale Polizei erklärte indes, sie gehe nicht in erster Linie dem Verdacht auf Terror nach. Der Angreifer sei ein 1994 geborener Einheimischer gewesen. Es werde geprüft, ob er psychisch auffällig gewesen sei. Örtliche Berichte in Surgut stellten die Bluttat allerdings anders und folgenschwerer dar als Behörden und staatliche Medien. Es seien mehrere Angreifer mit Messern und Schusswaffen gewesen. Der städtische Fernsehkanal C1 zeigte Aufnahmen von der Festnahme eines mutmaßlichen zweiten Täters.

Messerattacke in Finnland fordert zwei Menschenleben

Auch bei einer Messerattacke in Finnland geht die Polizei von einem terroristischen Hintergrund aus. Die Tat werde als Mord mit "terroristischem Vorsatz" behandelt, gaben die Ermittler am Samstag bekannt. Bei dem Angriff in der Innenstadt von Turku im Südwesten des Landes waren am Freitag zwei Menschen getötet worden. Nach Polizeiangaben ist der Verdächtige ein 18 Jahre alter Marokkaner, der von der Polizei angeschossen wurde und im Krankenhaus liegt. Das genaue Motiv des Täters war zunächst unklar.

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