Am Donnerstag heulen auch in der Wesermarsch die Sirenen am ersten bundesweiten Warntag.

Am Donnerstag heulen auch in der Wesermarsch die Sirenen am ersten bundesweiten Warntag.

Foto: Stephan Jansen/dpa

Blaulicht
Wesermarsch

Sirenen heulen in der Wesermarsch mit halber Kraft

9. September 2020 // 18:39

Der bundesweite Warntag findet am morgigen Donnerstag erstmals statt. Künftig wird es den Warntag jährlich stets am zweiten Donnerstag im September geben.

Um 11 Uhr geht es los

Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11 Uhr werden zeitgleich in Landkreisen und Kommunen in allen Ländern mit einem Probealarm die Warnmittel ausgelöst. Ziel ist es an dem Tag auch, die Menschen in Deutschland über Warnungen in Notlagen zu informieren.

In der Wesermarsch mit halber Kraft

In der Wesermarsch sind allerdings nur die Hälfte der Sirenen zu hören, denn nicht alle können zentral gesteuert werden. Die Restlichen sollen noch im Herbst angeschlossen werden.

Auch „Katwarn“ alarmiert

Auch über Warn-Apps wie die in der Wesermarsch verwendete App „Katwarn“, über die bundesweit verfügbare App „NINA“, Radio und Fernsehen und über soziale Medien wird an diesem Tag der Probealarm stattfinden. Gegebenenfalls werden auch Lautsprecherwagen verwendet. Die Entwarnung ist um 11.20 Uhr vorgesehen.

Warnanlässe bekannter machen

Durch den sogenannten Warntag sollen auch die Warnanlässe bekannter gemacht werden. „Eine rechtzeitige Warnung vor Gefahren durch große Schadensereignisse wie zum Beispiel Hochwasser, Unwetter, Brände oder Anschläge kann Leben retten. Wer früh genug gewarnt ist, kann sich und seine Angehörigen in Sicherheit bringen und auch sein Hab und Gut schützen“, heißt es seitens der Bundesregierung.

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