Angst vor einer neuartigen Lungenkrankheit: Reisende stehen mit Rollkoffern in der Nähe des Pekinger Bahnhofs und tragen Mundschutz.

Angst vor einer neuartigen Lungenkrankheit: Reisende stehen mit Rollkoffern in der Nähe des Pekinger Bahnhofs und tragen Mundschutz.

Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa

Blaulicht

Lungenkrankheit in China breitet sich aus - Weiterer Todesfall

Von nord24
21. Januar 2020 // 06:24

In China hat eine neuartige Lungenkrankheit einem weiteren Patienten das Leben gekostet. Wie die Gesundheitsbehörde der zentralchinesischen Metropole Wuhan mitteilte, starb ein 89-jähriger Mann, der mit dem Coronavirus infiziert war, bereits am Sonntag im Krankenhaus.

Bislang vier Todesfälle

Damit sind seit dem Ausbruch der Krankheit vier Todesfälle in China bestätigt. Der Patient litt demnach bereits an Vorerkrankungen, darunter ein Herzleiden und Diabetes.

15 Krankenhausangestellte betroffen

Zudem wurde das Virus bei mindestens 15 Krankenhausangestellten in Wuhan nachgewiesen, wo das Virus Ende Dezember ausgebrochen war. Am Montag hatten die Behörden erstmals mitgeteilt, dass Pflegepersonal betroffen ist und die Übertragbarkeit des Erregers von Mensch zu Mensch bestätigt. Auch wurden erste Erkrankungen in Thailand, Japan und Südkorea nachgewiesen.

Bei dem Erreger handelt es sich um eine Sars-Variante

Analysen des Erbguts hatten dem Berliner Virusforscher Christian Drosten zufolge ergeben, dass es sich bei dem Erreger um eine Sars-Variante handelt. Ein Sars-Virus hatte von China ausgehend 2002/2003 eine weltweite Pandemie mit 8000 Infizierten zur Folge, etwa 800 Menschen starben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rief wegen der neuartigen Lungenkrankheit ihren Notfallausschuss ein. (dpa)

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