Ein Bild der Zerstörung: Feuerwehrleute und Rettungskräfte auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Hier war kurz zuvor ein Sattelschlepper in die Menschenmenge hinein gefahren. Mindestens neun Menschen starben.

Ein Bild der Zerstörung: Feuerwehrleute und Rettungskräfte auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Hier war kurz zuvor ein Sattelschlepper in die Menschenmenge hinein gefahren. Mindestens neun Menschen starben.

Foto: Jensen/dpa

Blaulicht

Mindestens neun Tote in Berlin: Was wir bis jetzt wissen

Von nord24
19. Dezember 2016 // 23:31

Ein Lastwagen rast in einen Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Mindestens neun Menschen sterben, Dutzende werden verletzt. Ein Polizeisprecher sagte kurz nach Bekanntwerden des Vorfalls, es handle sich vermutlich um einen Anschlag. Gegen 20 Uhr rast ein dunkler Lastwagen über den Bürgersteig, fährt direkt in den Weihnachtsmarkt hinein. Auf einer Strecke von 50 bis 80 Metern werden Menschen überrollt, Buden eingedrückt, Markstände in Kleinholz verwandelt. Viele Besucher haben keine Chance. Mindestens neun Menschen sterben, rund 50 weitere werden teils lebensgefährlich verletzt.

Mann sitzt tot auf dem Beifahrersitz

Wenig später ist ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften am Tatort. Der gesamte Bereich zwischen Bahnhof Zoo und Zoologischer Garten ist komplett gesperrt. Der Fahrer des Lastwagen flüchtet zunächst Richtung Zoo und wird später nach Polizeiangaben im Bereich der Siegessäule festgenommen. Ein weiterer Mann sitzt tot auf dem Beifahrersitz.

Facebook aktiviert Sicherheits-Check

Facebook hat seinen Sicherheits-Check aktiviert. Nutzer, die in der Region rund um den Unglücksort sind, können Freunden mitteilen, dass sie in Sicherheit sind. Der Service war in den vergangenen Monaten immer wieder aktiviert worden - etwa nach den Anschlägen in Nizza oder Brüssel, oder nach der Gewalttat in München.

Keine Gefahr für Bremerhaven und Bremen

Laut Polizei in Bremerhaven und in Bremen habe es keine Hinweise auf eine Gefährdung der dortigen Weihnachtsmärkte gegeben. Da sich beide Märkte bereits kurz vor dem Schluss befanden, wurden keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Das Netz trauert mit Berlin

Kurz nach dem Bekanntwerden der schrecklichen Tat zeigte sich auch die Internetgemeinde bestürzt. Auch Sportler, Medien, Musiker, Politiker und viele Andere zeigten Anteilnahme. (dpa)

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