Demonstranten protestieren in Berlin-Kreuzberg nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd durch einen weißen Polizisten in den USA gegen Rassismus und Polizeigewalt.

Demonstranten protestieren in Berlin-Kreuzberg nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd durch einen weißen Polizisten in den USA gegen Rassismus und Polizeigewalt.

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Blaulicht

Nach Tod von George Floyd: Proteste auch in Deutschland

Von Ulrich Kaufmann
1. Juni 2020 // 14:40

Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in den USA hat auch Proteste in Deutschland ausgelöst. In Berlin und München protestierten am Wochenende viele Menschen gegen Polizeigewalt

Demonstrationen in München und Berlin

Am Samstag hatten etwa 2000 Menschen vor der US-Botschaft in Berlin demonstriert. Am Sonntag zogen rund 1500 Teilnehmer durch Berlin-Kreuzberg. In München beteiligten sich am Samstagabend bis zu 350 Menschen an einem spontanen Demonstrationszug, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Plakate mit Slogans

Unter den Demonstranten in Berlin-Kreuzberg waren auch Familien und Kinder. Sie zeigten Plakate mit Slogans wie „I can’t breathe, Justice for George Floyd“ und „Being black is not a crime“.

Kundgebungen waren angemeldet

Zuvor war ein „Gedenkmarsch gegen rassistische Polizeigewalt in den USA“ zum Brandenburger Tor gezogen, laut Polizei schlossen sich rund 200 Menschen an. Beide Kundgebungen waren von Privatperson angemeldet worden, die mit deutlich weniger Teilnehmern gerechnet hatten.

George Floyd gewaltsam gestorben

George Floyd war vor einer Woche nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota gestorben. Einer von vier beteiligten Beamten hatte dem 46-Jährigen minutenlang sein Knie in den Nacken gedrückt. Bitten des Afroamerikaners, ihn atmen zu lassen, ignorierte er. Der gewaltsame Tod hat schwere Ausschreitungen in den USA ausgelöst. (dpa)

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