Da sich das Tier nicht einfangen ließ und aggressiv wurde, als es sich in die Ecke gedrängt fühlte, musste die Polizei es erschießen.

Da sich das Tier nicht einfangen ließ und aggressiv wurde, als es sich in die Ecke gedrängt fühlte, musste die Polizei es erschießen.

Foto: Van Elten/261News

Blaulicht
Der Norden

Rastede: Polizei erschießt Hund auf der Autobahn

Von nord24
6. Februar 2020 // 15:25

Die Polizei hat einen Hund erschossen, der am Donnerstagvormittag auf der Autobahn 29 im Bereich Rastede frei herumlief. Ein Sprecher sagte, dass die eingesetzten Beamten zunächst versucht hatten, den Mischling mit einer Hundeschlinge einzufangen. Doch das Tier wurde aggressiv, als es sich in die Ecke gedrängt fühlte.

Betäubungsmittel zeigt keine Wirkung

Daraufhin hätten die Beamten versucht, den Hund mit Hilfe von Betäubungspfeilen zu treffen. Zwei Schüsse wurden abgegeben. Das Betäubungsmittel habe aber keine Wirkung gezeigt, so der Sprecher. Die Polizei habe dann keine andere Lösung gesehen, als das Tier zu erschießen. Dazu sei eine Maschinenpistole verwendet worden. Zuvor hatte die Autobahnpolizei noch mitgeteilt, dass es gelungen war, das Tier einzufangen.

Halter lässt sich nicht ermitteln

Wem der Hund gehört, habe sich nicht ermitteln lassen, sagte der Sprecher. Das Tier sei weder angemeldet gewesen, noch gechippt. Der Halter habe deshalb nicht ausfindig gemacht werden können. Der erschossene Hund soll nun fachgerecht „entsorgt“ werden.

Autobahn in beide Richtungen gesperrt

Bereits gegen 8.30 Uhr hatte es erste Meldungen über den freilaufenden Hund gegeben. Die Autobahn war daraufhin in beide Richtungen gesperrt worden. Nahe der Anschlussstelle Hahn-Lehmden war das Tier am Morgen unterwegs gewesen und hatte den Verkehr damit erheblich gestört. Es bewegte sich dann in Richtung der Anschlussstelle Rastede, wo es schließlich erschossen wurde.

Massive Behinderungen

Gegen 11 Uhr konnte die Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Sperrung hatte auch Auswirkungen auf den Verkehr in Rastede. So kam es zu massiven Behinderungen auf der Raiffeisenstraße und der Oldenburger Straße.

Da sich das Tier nicht einfangen ließ und aggressiv wurde, als es sich in die Ecke gedrängt fühlte, musste die Polizei es erschießen.

Da sich das Tier nicht einfangen ließ und aggressiv wurde, als es sich in die Ecke gedrängt fühlte, musste die Polizei es erschießen.

Foto: Van Elten/261News

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