Bundespolizisten ermitteln vor einem Wohnhaus: Mit einer Razzia sind die Behörden gegen mutmaßliche Schleuser in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen vorgegangen.

Bundespolizisten ermitteln vor einem Wohnhaus: Mit einer Razzia sind die Behörden gegen mutmaßliche Schleuser in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen vorgegangen.

Foto: Jonas Walzberg/dpa

Blaulicht

Razzia gegen Schleusergruppe in Norddeutschland

Von nord24
3. Juni 2020 // 18:20

Die Bundespolizei ermittelte am Mittwoch in einer Großrazzia gegen vier Hauptverdächtige. Sie sollen Frauen aus Thailand für die Prostitution nach Deutschland gebracht haben.

Gegen vier Verdächtige wird ermittelt

Mit einer Razzia sind die Behörden am Mittwoch gegen mutmaßliche Schleuser in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen vorgegangen. Der Verdacht richte sich gegen vier Beschuldigte, teilte die Bundespolizei am Mittwoch per Twitter mit. Die Ermittlungen in dem Fall führt die Staatsanwaltschaft Itzehoe. Die Behörde wollte sich am Nachmittag mit Blick auf die andauernde Durchsuchungen noch nicht äußern.

Zwölf Objekte durchsucht

Wie das „Hamburger Abendblatt“ auf seiner Internetseite berichtete, wurden insgesamt zwölf Objekte durchsucht, darunter zwei Bordelle in Pinneberg und Hamburg. Insgesamt seien 250 Beamten an dem Einsatz beteiligt gewesen in sechs Orten in Hamburg sowie je drei in den angrenzenden Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen. In einem Club in Hamburg-Heimfeld sei einer der vier Hauptbeschuldigten festgenommen worden.

Prostituierte aus Thailand

Der Einsatzleiter sagte der „Bild“-Zeitung, die Gruppe stehe im Verdacht, thailändische Staatsangehörige im wiederholten Fall nach Deutschland geschleust und hier der Prostitution zugeführt zu haben.

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