Seit dem 18. Juni gibt es traurige Gewissheit darüber, dass Mutter und Tochter nicht mehr leben.

Seit dem 18. Juni gibt es traurige Gewissheit darüber, dass Mutter und Tochter nicht mehr leben.

Foto: Scheer

Blaulicht
Bremerhaven

Mutter und Tochter tot in Weser: Keine Hinweise auf Fremdeinwirkung

Von nord24
4. August 2020 // 14:33

Nach dem Tod eines zehnjährigen Mädchens aus Gammertingen und ihrer Mutter im Juni in Bremerhaven hat die Staatsanwaltschaft den Fall jetzt zu den Akten gelegt.

Keine Einwirkung Dritter

Wie die „Schwäbische Zeitung“ berichtet, würden die Ergebnisse der Obduktion mittlerweile Aufschluss darüber geben, wie die Schülerin ums Leben kam. „Demnach gibt es keine Hinweise auf die Beteiligung Dritter“, sagt Oberstaatsanwalt Oliver Constien, Leiter der Zweigestelle Bremerhaven.

Mutter bringt Tochter nicht zurück

Was war passiert? Die Zehnjährige hatte im Juni ihre Mutter in Kaiserslautern besucht. Die Frau verbrachte mit ihrer Tochter einen gemeinsamen Urlaub, brachte das Kind dann aber – anders als vereinbart – nicht am 8. Juni zum Vater nach Gammertingen zurück.

Deutschlandweite Suche endet in Bremerhaven

Tagelang blieben Mutter und Tochter spurlos verschwunden. Die Polizei bildete eine Sonderkommission, suchte deutschlandweit und im Ausland fieberhaft nach den Vermissten. Seit dem 18. Juni gibt es traurige Gewissheit darüber, dass die beiden nicht mehr leben: In Bremerhaven wurde ein Auto aus der Weser geborgen, in dem sich die Leichen des Mädchens und seiner Mutter befanden.

In der Weser ertrunken

Nach Der Obduktion der Leichen und der kriminaltechnischen Untersuchung des Autos deutet alles darauf hin, dass die Frau das Auto selbst in die Weser steuerte. Das Mädchen und seine Mutter seien im Fluss ertrunken, sagt Constien. Für die Staatsanwaltschaft sei das Verfahren damit beendet.

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