Ein Mann hält während einer Demonstration nach dem Tod von George Floyd einen Schweinekopf in Richtung Polizei.

Ein Mann hält während einer Demonstration nach dem Tod von George Floyd einen Schweinekopf in Richtung Polizei.

Foto: Jeff Wheeler/Star Tribune/AP/dpa

Blaulicht

USA: Schwere Ausschreitungen nach brutalem Tod eines Schwarzen

Von nord24
29. Mai 2020 // 07:09

Nach gewaltsamen Protesten wegen des Todes eines Schwarzen bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis hat der Gouverneur des US-Bundesstaats Minnesota die Nationalgarde mobilisiert. Gouverneur Tim Walz erklärte am Donnerstag (Ortszeit) einen Notstand für Minneapolis und umliegende Gebiete, wie aus seiner Verfügung hervorging.

Gouverneur gibt Anordnung bekannt: Friedliche Demonstrationen weiterhin erlaubt

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd (46) war es in Minneapolis in der Nacht zu Donnerstag zu schweren Ausschreitungen gekommen. In der Anordnung des Gouverneurs hieß es, friedliche Demonstrationen seien weiterhin erlaubt. Ausschreitungen bedrohten aber auch die Sicherheit friedlicher Demonstranten. In der Nacht zum Freitag gab es wieder eine Eskalation. Demonstranten drangen in eine Polizeistation ein, wie örtliche Medien berichteten. Auf Fernsehbildern waren auch Feuer zu sehen

Video von Floyds Tod verbreitet sich wie ein Lauffeuer

Auslöser für die Wut und Empörung der Demonstranten war ein rund zehn Minuten langes Video von Floyds Tod, das sich wie ein Lauffeuer auf sozialen Medien verbreitete: Ein weißer Polizist drückte sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals des 46-Jährigen, der wiederholt um Hilfe flehte, bevor er das Bewusstsein verlor. Wiederholt sagte der Afroamerikaner: „Ich kann nicht atmen.“ Er starb kurz danach in einem nahen Krankenhaus. Die insgesamt vier involvierten Polizisten wurden entlassen, aber bislang weder festgenommen noch angeklagt. (dpa)

Video vom Vorfall: Starten bei 0:26

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