Unfallverursacher kommt aus dem Ausland? Die Polizei Bremerhaven gibt Tipps, was beide Parteien beachten sollten.

Unfallverursacher kommt aus dem Ausland? Die Polizei Bremerhaven gibt Tipps, was beide Parteien beachten sollten.

Foto: Symbolfoto: Scheschonka

Blaulicht
Service

Wenn der Unfallverursacher aus dem Ausland kommt - Polizei gibt Tipps

Von Philipp Overschmidt
12. April 2017 // 14:15

Auf der Stresemannstraße kommt es zu einem Unfall. Der Unfallverursacher ist bulgarischer Staatsbürger. Was muss nun bei der Versicherung beachtet werden?

Einfach über Rot gefahren

Zwei Autos sind am späten Dienstagabend Im Kreuzungsbereich Stresemannstraße/Grimsbystraße kollidiert. Der Unfallverursacher kam aus Bulgarien. Er befuhr die Stresemannstraße südlich und wollte nach links in Richtung Autobahn abbiegen. Dabei beachtete der 31-jährige Bulgare nicht das Rotlicht der Ampel und es kam zum Unfal. Die Polizei nahm den Unfall auf und erhob die Personalien der Unfallbeteiligten.

Was müssen Unfallopfer nun beachten?

Den zivilrechtlichen Teil und die Versicherung klärt nicht die Polizei, sondern die Unfallbeteiligten selbst. Dazu kann zum Beispiel die "Grüne Versicherungskarte" ausgetauscht werden, auf der alle relevanten Daten stehen. Sollte der Unfallgegner so etwas nicht dabei haben, ist es empfehlenswert, soviel Daten von Fahrzeug und Fahrer zu "sichern" wie möglich.

Achtung vor Fälschungen

Die Polizei rät: "Fordern Sie beim Verkehrsunfall diese Karte von ihrem Unfallbeteiligten!" Fahrer von Fahrzeugen aus Ländern, die Staatsangehörige nicht mit dieser Karte ausstatten, müssen bei Grenzübertritt nach Deutschland eine Zusatzversicherung kaufen, die unserem System angepasst ist. Dabei warnt die Polizei vor Fälschungen: "Man sollte versuchen, erlangte Dokumente sofort telefonisch zu überprüfen."

Zuständig ist das DBGK

Das DBGK (Das Büro Grüne Karte) ist zuständig, wenn sich der Unfall in Deutschland unter Beteiligung eines ausländischen Kraftfahrzeuges ereignet hat. Unfallbeteiligte  önnen den Schadenfall beim DBGK anmelden und Ihre Schadenersatzansprüche geltend machen. Es bestehen folgende Möglichkeiten, sich an das DBGK zu wenden:  

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