Ein Bombenentschärfer der Polizei kontrollierte, ob sich weitere Bomben an dem Fahrzeug befanden. Der Wagen war am Dienstag während der Fahrt explodiert. Der Fahrer kam ums Leben.

Ein Bombenentschärfer der Polizei kontrollierte, ob sich weitere Bomben an dem Fahrzeug befanden. Der Wagen war am Dienstag während der Fahrt explodiert. Der Fahrer kam ums Leben.

Foto: Paul Zinken/dpa

Blaulicht

Autobombe in Berlin - Polizei sucht Profi-Killer

Von Lili Maffiotte
17. März 2016 // 14:05

Der tödliche Anschlag mit einem Sprengsatz unter einem Auto in Berlin war vermutlich das Werk eines oder mehrerer Profi-Killer. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den organisierten Drogenhandel.

Anschlag in der Nähe der Deutschen Opfer

Nach dem Bombenanschlag auf einen früheren Drogenhändler in Berlin fahndet die Polizei intensiv nach den Tätern. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, zwei Tage nach der Explosion vor der Deutschen Oper in Berlin-Charlottenburg.

Toter aus dem organisierten Kokainhandel

Zeitungsberichte über Spuren zur russischen Mafia bestätigte er nicht. Der Hintergrund für die Ermordung des 43-Jährigen liegt laut Staatsanwaltschaft im Bereich des organisierten Kokainhandels. Möglicherweise war der Anschlag ein Racheakt. Die Zeitung "B.Z." berichtete am Donnerstag mit Bezug auf polnische Medien, dass das Opfer 2008 in Polen mit 33 Kilogramm Kokain im Wert von mehr als einer Million Euro gefasst worden sei und dort bis vor einem Jahr im Gefängnis gesessen habe. Das Rauschgift soll in Automotoren versteckt gewesen und mit dem Containerschiff aus Uruguay gekommen sein. Mehrere Mittäter sollen damals gefasst worden sein.      

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