Pamela Koellner, Präventionsexpertin der Bremerhavener Polizei, berät Menschen, die unter Cybermobbing leiden.

Pamela Koellner, Präventionsexpertin der Bremerhavener Polizei, berät Menschen, die unter Cybermobbing leiden.

Foto: Lammers

Blaulicht
Bremerhaven
Netzwelt

Cybermobbing: Expertin der Polizei hilft Opfern

Von Andrea Lammers
25. März 2017 // 19:30

Hänseleien auf dem Schulhof haben ihren Opfern schon immer seelische Wunden zugefügt. Mit der modernen Technik jedoch wird der Radius solcher Anfeindungen erheblich größer. Rat und Unterstützung erfahren Menschen, die unter Cybermobbing leiden, unter anderem bei Pamela Koellner, Präventionsexpertin der Bremerhavener Polizei. „Theoretisch kann man bei jedem Menschen etwas finden, das sich zum Mobben eignet“, weiß die Polizistin. Die Täter wollen vor allem eines: im Mittelpunkt stehen. Und das mit zuweilen ganz fiesen Mitteln. „Da werden gefälschte oder sehr private Fotos verbreitet oder virtuelle Hassgruppen gegründet“, beschreibt Pamela Koellner Formen des Cybermobbings, das über das Internet oder das Handy stattfindet.

Opfer von Cybermobbing sollten Beweise sichern

Sind Gemeinheiten im Umlauf, sollten, so die Polizistin, Beweise, beispielsweise mittels Screenshot oder Ausdruck gesichert werden. Weiteres wichtiges Vorgehen, um Cybermobbern das Handwerk zu legen: „Gucken, inwieweit sich diese Personen durch technische Möglichkeiten sperren lassen.“ Und nicht zu vergessen: „Es ist wichtig, sich so schnell wie möglich Unterstützung, beispielsweise durch Eltern, Lehrer oder Freunde zu suchen.“ https://nord24.de/bremerhaven/cybermobbing-warum-sich-eine-schuelerin-umbringen-wollte

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