Nach dem 19-jährigen Marcel H. wird gefahndet. Die Polizei verdächtigt ihn, einen Neunjährigen umgebracht zu haben.

Nach dem 19-jährigen Marcel H. wird gefahndet. Die Polizei verdächtigt ihn, einen Neunjährigen umgebracht zu haben.

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Blaulicht

Neunjähriger in Herne umgebracht - Täter auf der Flucht

Von Lili Maffiotte
7. März 2017 // 09:15

Im nordrhein-westfälischen Herne ist am Montagabend ein neunjähriger Junge umgebracht worden. Der mutmaßliche Täter, ein 19 Jahre alter Mann, ist nach Polizeiangaben auf der Flucht. Polizeibeamte fanden den Leichnam des Jungen im Keller eines Reihenhauses. Als ungefähre Tatzeit gab ein Polizeisprecher in der Nacht zum Dienstag 18.35 Uhr an.

Tatverdächtiger wohnt in der Nachbarschaft

Zum Hintergrund der Tat machte der Polizeisprecher keine Angaben. Der Junge wurde laut Polizei erstochen. Der 19-Jährige habe in der Nachbarschaft des Jungen gewohnt, hieß es lediglich. Mutmaßlicher Täter und Opfer seien nicht miteinander verwandt.

Tatverdächtiger veröffentlicht Video im Darknet

Der mutmaßliche Mörder hat sich im Internet mit seiner Tat gebrüstet. Er veröffentlichte ein Video in einem streng abgeschotteten Bereich des Internet veröffentlicht - dem sogenannten Darknet. Ein Nutzer des Darknets, der den Verdächtigen kennt, habe das Video gesehen und die Polizei informiert, die wenig später am Montagabend die Leiche des Neunjährigen im Keller eines Hauses in Herne fand.

Suche nach flüchtigen Täter dauert an

Polizisten suchten am frühen Dienstagmorgen in Herne und den angrenzenden Ruhrgebietsstädten noch nach dem flüchtigen Täter. Über ihn wisse man, dass er Kampfsportler sei. Es sei unklar, ob er darüber hinaus bewaffnet sei. Auf die Frage, ob der Mann für die Bevölkerung gefährlich sei, sagte der Sprecher: "Ausschließen können wir das nicht."

Täterbeschreibung

Der Flüchtige wird als rund 1,75 Meter groß, blond und sehr schlank beschrieben. Zudem sei er Brillenträger und trage eine Hose und Weste in Tarnfarben. Die Polizei bittet in einer Mitteilung Menschen, die den Mann erkennen, ihn nicht anzusprechen, sondern umgehend den Polizei-Notruf zu wählen.

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