Sturm "Mortimer" hat im Norden wenig Schäden angerichtet. Viele Bäume hielten stand, im Gegensatz zu den umgestürzten Strandkörben am Nordseestrand auf Wangerooge.

Sturm "Mortimer" hat im Norden wenig Schäden angerichtet. Viele Bäume hielten stand, im Gegensatz zu den umgestürzten Strandkörben am Nordseestrand auf Wangerooge.

Foto: Symbolbild: Peter Kuchenbuch-Hanken/dpa

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Der Norden

Sturm richtet im Norden nur wenig Schaden an

Von Klaas Tucholke
30. September 2019 // 13:55

"Mortimer" hat gut gepustet, der Norden blieb aber größtenteils standhaft. Lediglich der Fernverkehr der Bahn hatte ordentlich zu kämpfen.

Bahnstrecke vorsorglich gesperrt

Gegen 8 Uhr hatte die Bahn teils vorsorglich ihre wichtigsten Strecken nördlich von Hannover gesperrt. Noch am Vormittag waren aber zumindest die Strecken Hamburg - Hannover, Hamburg - Bremen, Bremen - Hannover und Hannover - Göttingen wieder befahrbar, wie der Konzern auf Twitter mitteilte.

Regenunfall auf der A27

Zum Glück unverletzt blieben die Beteiligten eines Unfalls Höhe Altenwalde am Sonntagnachmittag. Eine 36–jährige Cuxhavenerin verlor beim Beschleunigen auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über ihr Auto. Der PKW prallte mit zwei weiteren Autos zusammen. Alle Fahrzeuginsassen blieben unverletzt, der Sachschaden beträgt etwa 10.000 Euro.

Sturm fegt Pavillon davon

Trotz heftiger Sturmböen in der Nacht zum Montag hatte die Polizei Bremerhaven nur wenige Einsätze zu verbuchen. Größere Schäden wurden nicht bekannt. Neben umgewehten Baustellenabsperrungen im Stadtgebiet hatte die Polizei einen Einsatz in der Lübecker Straße. Dort erlitt ein Auto Lackschäden durch einen herumfliegenden Pavillon. Die Feuerwehr Bremerhaven hatte auch nicht viel zu tun. Ein paar umgestürzte Bäume mussten die Einsatzkräfte wegräumen.

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