Jetzt ermittelt die Polizei rund um die Geschehnisse auf der "Viking Sky".

Jetzt ermittelt die Polizei rund um die Geschehnisse auf der "Viking Sky".

Foto: Ekornesvåg, Svein Ove/NTB scanpix/dp

Blaulicht
Schiffe & Häfen

"Viking Sky": Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Von nord24
25. März 2019 // 14:00

Die Polizei in Norwegen hat nach dem glimpflich ausgegangenen Drama um das Kreuzfahrtschiff "Viking Sky" Untersuchungen eingeleitet. Es handele sich um einen routinemäßigen Vorgang, erklärte die Polizei der Provinz Møre og Romsdal laut mehreren norwegischen Medien. Ein Verdacht, dass sich jemand strafbar gemacht habe, bestehe nicht.

Motorenhersteller schickt Experten nach Norwegen

Der Motorenhersteller MAN hat derweil vier spezialisierte Ingenieure nach Norwegen entsandt. Sie sollen bei der Aufklärung des Unglücks mitwirken. Bislang wisse MAN nicht, warum mindestens drei der vier Motoren ausgefallen seien, sagte ein Sprecher in Augsburg.

Wegen Antriebsproblemen in Seenot

Die "Viking Sky" war am Samstagnachmittag wegen Antriebsproblemen in einem gefährlichen westnorwegischen Küstengebiet in Seenot geraten. An Bord befanden sich zu dem Zeitpunkt 1373 Menschen.

28 Passagiere werden in Krankenhäusern behandelt

Ein knappes Drittel davon wurde bei einem dramatischen Evakuierungseinsatz per Hubschrauber an Land geholt, die restlichen fast 900 Passagiere und Besatzungsmitglieder liefen mehr als 24 Stunden nach dem abgegebenen Notruf mit dem Schiff im Hafen der norwegischen Kleinstadt Molde ein. 28 Personen mussten nach Angaben des norwegischen Rundfunks bislang in Krankenhäusern behandelt werden. (dpa)

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