Das Feuer beim Geflügelproduzenten Wiesenhof hat einen Millionenschaden verursacht.

Das Feuer beim Geflügelproduzenten Wiesenhof hat einen Millionenschaden verursacht.

Foto: Foto: Lars Klemmer/dpa

Blaulicht
Der Norden

Wiesenhof: Auf den Großbrand folgen die Kündigungen

Von nord24
29. März 2016 // 18:39

Der Großbrand beim Geflügel-Unternehmen Wiesenhof dürfte den Schlachtbetrieb im niedersächsischen Lohne für längere Zeit lahmlegen. Für die Mitarbeiter hat das verherende Folgen.

Schlechte Nachrichten für 1200 Beschäftigte

"Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass die Schlachtung in den nächsten Wochen nicht wieder aufgenommen werden kann", sagte eine Wiesenhof-Sprecherin am Dienstag. Für die 1200 Beschäftigten ist das eine sehr schlechte Nachricht: Ein Teil der Mitarbeiter könnte "leider nicht weiterbeschäftigt werden", sagte eine Sprecherin nach einer Mitarbeiterversammlung am späten Dienstagnachmittag. Sie erhielten eine Kündigung.

Unternehmen will einen Sozialplan erstellen

Für die betroffenen Beschäftigten werde ein Sozialplan erstellt. Wie viele Mitarbeiter nicht weiterbeschäftigt und wie viele vorübergehend an anderen Standorten eingesetzt werden, soll in der nächsten Woche mitgeteilt werden.

Brandursache ist noch nicht bekannt

Die Tiere werden laut Wiesenhof zu anderen Standorten zum Schlachten gebracht. Engpässe in der Versorgung der Verbraucher mit Hähnchenfleisch werde es nicht geben. Die Ursache des Feuers ist bislang noch nicht bekannt. Mit Ergebnissen wird erst in den nächsten Monaten gerechnet.

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