Das Reißverschlussverfahren sorgt immer wieder für Aufregung.

Das Reißverschlussverfahren sorgt immer wieder für Aufregung.

Foto: Colourbox

Bremen

Bremen: Streit über Reißverschlussverfahren endet mit Gewalttat

Von nord24
13. Februar 2018 // 16:42

Am Montagnachmittag eskalierte ein Streit über ein missglücktes Reißverschlussverfahren in Bremen. Ein 42 Jahre alter Lkw-Fahrer musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Ein Tatverdächtiger konnte im Rahmen einer Fahndung festgenommen werden.

Stress mit zwei Personen in einem Dacia

Der 42-Jährige war gegen 15 Uhr mit seinem Sattelzug auf der Ludwig-Plate-Straße unterwegs, als es in Höhe  einer Fahrbahnverengung zu einem Konflikt mit den Insassen eines weißen Dacia kam. Es herrschte Unklarheit darüber, wer beim Reißverschlussverfahren zuerst fahren durfte.

Über Bordstein ausgewichen

Um einen Unfall zu verhindern, wich der Lkw-Fahrer nach rechts über den Bordstein aus und setzte seine Fahrt anschließend fort. Der 55-jährige Fahrer und der 47 Jahre alte Beifahrer des Dacia ließen den Vorfall jedoch nicht auf sich beruhen und fuhren dem Mann bis zu seinem Zielort in die Südweststraße hinterher.

Attacke mit spitzem Gegenstand

Dort entstand zwischen den Männern ein Wortgefecht, das in einer handfesten Rangelei endete. Im Verlauf der Auseinandersetzung griff der Beifahrer zu einem spitzen Gegenstand und verletzte den 42-Jährigen damit mehrfach am Kopf.

Polizei kann den Täter ermitteln

Die Insassen des Dacia fuhren umgehend nach der Tat davon. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer gestellt werden.

Lkw-Fahrer kommt ins Krankenhaus

Beide wurden vorläufig festgenommen. Gegen den 47-jährigen Täter wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Der verletzte Lkw-Fahrer kam zur weiteren Behandlung in ein Bremer Krankenhaus.

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