Bremer-Werk auf der Überholspur: 400000 Autos sollen in diesem Jahr im Bremer Mercedes-Werk gebaut werden. Damit könnte sich die Autofabrik zur Nummer eins des Konzerns entwickeln.

400000 Autos sollen in diesem Jahr im Bremer Mercedes-Werk gebaut werden. Damit könnte sich die Autofabrik zur Nummer eins des Konzerns entwickeln.

Foto: Wagner/dpa

Bremen

Bremer Mercedes-Werk auf dem Sprung zur Nummer eins

Von Klaus Mündelein
28. Januar 2016 // 22:00

Das Bremer Mercedes-Werk kann in diesem Jahr die weltweit größte Autoschmiede des Stuttgarter Konzerns werden.  Auf 400 000 Fahrzeuge soll die Produktion ausgeweitet werden. Damit würden die Bremer Autobauer das Werk in Sindelfingen als bisherige Nummer eins ablösen.

Mercedes-Werk hat sehr gute Aussichten

Seit Jahren muss sich das Bremer Mercedes-Werk mit dem zweiten Platz begnügen.  Das wird auch so sein, wenn im Februar die Produktionszahlen für das Jahr 2015 veröffentlicht werden. In Bremen dürften 328000  Fahrzeuge vom Band gelaufen sein, weniger als in Sindelfingen. Aber in diesem Jahr soll die Kurve in Bremen nach oben zeigen. „Grundsätzlich ist es aber so, dass das Werk Bremen mit seinen erfolgreichen Produkten sehr gute Aussichten hat. Wir erwarten steigende Produktionsvolumina in den nächsten Jahren“, sagt Mercedes-Benz-Sprecherin Catharina Blatt auf Nachfrage.

Hinweis auf den Erfolg des Bremer Mercedes-Werks

Sie bestätigt damit indirekt Äußerungen von Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD), der in etlichen Gesprächen mit der Mercedes-Führung Hinweise auf den Produktionsausbau des Bremer Werkes bekommen hatte. Als die FDP-Kollegen in der Bürgerschaft die Wirtschaftspolitik in Bremen kritisierten, hielt Günthner mit den Erfolgen des Standorts dagegen. Und dazu zählte er auch die Tatsache, dass das Bremer Werk in diesem Jahr auf dem Sprung zur Mercedes-Produktionsstätte Nummer eins ist. Laut Bremens IG-Metall-Chef  Volker Stahmann liegen die Zielzahlen des Bremer Werks für dieses Jahr und für 2017 bei 400 000 Autos. Das wäre der Schritt an die Spitze. Um dieser Mengen abliefern zu können, müsse die Produktionszeit ausgeweitet werden, „sonst ist das nicht zu schaffen“, sagt der Gewerkschaftschef. IG Metall und Betriebsrat hätten dazu eine Vereinbarung mit der Werksleitung zur Sonnabendarbeit abgeschlossen.

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