Ein Schornsteinfeger hängen dem Bremer Roland ein Lebkuchenherz um.

Ein Schornsteinfeger hängen dem Roland auf dem Marktplatz Luftballons und ein überdimensionales Lebkuchenherz um.

Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Bremen

Gibt es einen „abgespeckten Freimarkt“?

Von Helmut Reuter
1. September 2020 // 17:13

Es ist weiter offen, ob der Bremer Freimarkt Mitte Oktober starten kann oder nicht. Am Dienstag legte der Senat zunächst die Rechtsgrundlage dafür, dass Messen und Großveranstaltungen ausnahmsweise und unter Auflagen stattfinden können. Konkret entschieden wird über den bislang vom 16. Oktober bis 1. November geplanten 985. Freimarkt erst am nächsten Dienstag (8. September).

Vier Millionen Menschen im Schnitt

Sollte es einen Freimarkt geben, dann nur in sehr abgespeckter Form, sagte Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) nach der Senatssitzung. Dies werde dann eher den Charakter eines Freizeitparks haben. Der Freimarkt gilt als eines der größten und ältesten Volksfeste Norddeutschlands und zieht unter normalen Umständen jährlich etwa vier Millionen Menschen an. Vor allem die durch die Corona-Krise arg gebeutelten Schausteller sind auf Einnahmen angewiesen.

Wiedereröffnung von Saunen

Der Senat stellte am Dienstag auch die Weichen, dass einzelne Messen ausgerichtet werden könnten. Dabei müssten stets Abstandsregeln, Hygienestandards und die Kontaktnachverfolgung gewährleistet werden. Auch unter Coronabedingungen könnten Messen durchgeführt werden. "Das hängt ganz stark vom Charakter der Veranstaltung ab", so Vogt. Grünes Licht gab der Senat am Dienstag für die Wiedereröffnung von Saunen, die den Betrieb von Donnerstag wieder aufnehmen dürfen.

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